Neuer Chef für Spitäler . Kreativer Manager mit Erfahrung übernimmt ab 14. Mai den Posten des kaufmännischen Direktors.

Erstellt am 02. Mai 2018 (05:29)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7239422_bad18af_klinikum_finanzchef.jpg
Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor, Viktor Benzia, Regionalmanager Thermenregion, Katja Sacher, stv. Pflegedirektorin, Markus Zemanek, Burghard Plainer, stv. Ärztlicher Direktor und Nikolaus Jorda, stv. Kaufmännischer Direktor.
NOEN, Landesklinikum Baden-Mödling

Warum haben Sie sich als kaufmännischer Direktor im Landesklinikum Baden-Mödling beworben?
Markus Zemanek: Seit einiger Zeit beobachte ich mit hohem Interesse die Entwicklungen in der niederösterreichischen Gesundheitsversorgung. Ich denke, dass sehr wichtige und richtige Entscheidungen zum Wohle der Bevölkerung getroffen wurden und auch viel Geld in die Infrastruktur der Krankenhäuser investiert wurde. Das hat eine hohe Attraktivität für mich ausgestrahlt.

Ich habe die letzten 20 Jahre in Wien und Oberösterreich als Verantwortungsträger im Gesundheits- und Sozialbereich gearbeitet und viel Erfahrung sammeln können. Vor allem habe ich als Geschäftsführer eines Ordensspitals in Wien bereits einmal mit unseren Teams eine Fusion mit einem zweiten Standort erfolgreich abgeschlossen. Dadurch gibt es eine relativ gute Übereinstimmung meiner Kenntnisse und den Anforderungen im Landesklinikum Baden-Mödling. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe.

Was erwarten Sie sich von ihrer neuen Aufgabe?
Das Team des kaufmännischen Bereiches unterstützt mit seinen Aktivitäten im Krankenhaus die Grundlagen für die gemeinsame Arbeit, damit die Experten in Medizin und Pflege und in den weiteren Fachbereichen bestmöglich ihre Kernaufgaben im Versorgungsauftrag erfüllen können. Die sinnvolle Gestaltung von administrativen Abläufen gibt den medizinischen und pflegerischen Fachkräften mehr Zeit, die sie in die Betreuung der Patienten investieren können.

Ein maßvoller und kluger Einsatz der vorhandenen Finanzmittel ist das Fundament des Betriebs und ermöglicht die Anschaffung zukünftige technischer Ausstattung zur besten Therapie. In so einem großen Spital gibt es natürlich unterschiedlichste Vorstellungen des weiteren gemeinsamen Weges, die alle untereinen Hut zu bringen sind. Das ist herausfordernd, aber auch sehr interessant und letztendlich als Arbeit erfüllend, weil das ganze Tun immer den Patientinnen und Patienten zugutekommt.

Was zeichnet die beiden Spitäler aus?
Der Zusammenschluss des LK Baden und LK Mödling zu einem Klinikum an zwei Standorten ist eine nachhaltige und zukunftsweisende Entscheidung. Zwei sehr etablierte und angesehene Krankenhäuser gehen nun den Weg gemeinsam. Es gilt, die Stärken der beiden Standorte zu wahren und die Chancen als gemeinsames Haus zu nutzen.

Die Region Baden-Mödling verzeichnet einen starken Zuwachs in der Bevölkerung und das demografische Durchschnittsalter steigt. Durch das neue standortübergreifende Konzept wird die hohe Qualität in der Medizin und Pflege für die Patientinnen und Patienten auch in Zukunft weiterhin sichergestellt. Die Abteilungen werden teilweise neu gebündelt, das Angebot im Allgemeinen breiter und in den Spezialbereichen durch höhere Behandlungszahlen vertieft.

Die Kooperation mit anderen ansässigen Gesundheitsanbietern und dem niedergelassenen medizinischen Bereich sind für mich wichtige nächste Ziele zum weiteren Ausbau der umfassenden Gesundheitsversorgung in der Region. Seitens des Landes Niederösterreich wurden mit dem LKH Baden-Mödling alle Voraussetzungen geschaffen. Ich freue mich darauf, meinen Teil zur Umsetzung nun beitragen zu können.