Als "Liebesbeweis" wurden Reifen aufgeschlitzt. Knapp 30 Fahrzeugen wurden die Reifen aufgestochen, der Täter wurde ausgeforscht. Tatmotiv: Unerwiderte Liebe.

Erstellt am 28. November 2017 (05:45)
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Aufatmen in Leobersdorfs Hauptstraße, Wiener Neustädterstraße und Mühlgasse: Ein 28jähriger Enzesfelder hat dort im September und November bei insgesamt 29 Fahrzeugen die Autoreifen zerstochen und konnte nun von der Polizei Leobersdorf ausgeforscht werden.

Aufwändige Ermittlungen

Leobersdorfs Postenkommandant Wolfgang Heihs: „Als Tatmotiv hat er die nicht erwiderte Zuneigung einer Frau angegeben“. Hintergrund: Die Dame ist innerhalb der oben aufgezählten Straßenzüge beheimatet. Die Ermittlungen seien sehr aufwendig gewesen, „In diesem Zusammenhang haben wir in mehrere Blickrichtungen geforscht“, so Heihs – aus taktischen Gründen möchte er aber nicht näher auf die Strategie der Polizei eingehen.

Bei sieben Fahrzeugen hatte der Täter sogar zwei Mal hintereinander „zugestochen“, die Besitzer der Autos können jetzt aber auf eine Entschädigung durch den geständigen Täter hoffen. „Er beteuert, dass es ihm leid tue und den entstandenen Schaden wieder gut machen wolle“, bestätigt der Postenkommandant.

"Amor" verursachte hohen Schaden

Die Gesamtschadenshöhe des durch Armor herbeigeführten Vandalismus wird noch ermittelt und beträgt voraussichtlich zwischen 7.000 und 10.000 Euro. Gegen den Täter wird Anzeige erstattet, der Fall an die zuständige Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt übergeben.