Gemeinde steht Modell

Vor mehr als 150 Verantwortlichen ist die Marktgemeinde als Kommunikations-Best Practice-Beispiel nach Linz geladen worden.

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Vizebürgermeister Harald Sorger referierte über die Verwendung von WhatsApp & Co.
Foto: Daniel Kauder

Über Radio, am Handy via WhatsApp oder am Info-Bildschirm: Wie die Gemeinde Leobersdorf mit ihren Bürgern spricht, weckt österreichweit großes Interesse. Nun war Leobersdorf bei einem Kongress in Linz eingeladen. „Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum“ lautete dort das Kongressthema.

„Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum“

Johann Lefender, Leiter der gastgebenden Zukunftsakademie OÖ: „Unter 100 Beispielen aus Österreich und dem Ausland ist uns Leobersdorf gleich aufgefallen, weil hier in einer unglaublichen Breite und Tiefe das Thema Bürgerkommunikation angegangen wurde“. Und deshalb wurde auch Leobersdorfs Vizebürgermeister Harald Sorger (Liste Zukunft Leobersdorf) zur Präsentation inmitten der oberösterreichischen Landeshauptstadt eingeladen. Dieser erklärte: „Dass der Bürger über aktuelle Themen im Rathaus und das gegenwärtige Geschehen in seiner Gemeinde gut informiert ist, wird immer wichtiger. Infos zu Baustellen, Stellenausschreibungen, die Gemeinderats-Beschlüsse oder kommende Veranstaltungen etwa als Nachricht in die Hosentasche zu schicken, das machen noch sehr wenige Gemeinden. Es ist natürlich schon eine große Ehre, hier Modell stehen zu dürfen“.

Neben der öffentlichen Hand interessiert sich auch die Privatwirtschaft für den Ort. So hat unter anderem Österreichs Top 5-PR-Agentur „Skills“ Leobersdorf zu seinen Mitarbeitern nach Wien eingeladen.