Kranrettung nach Sturz in Baugrube

Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf, Rotes Kreuz und ein Kranführer bewältigten gemeinsam eine nicht alltägliche Rettungsaktion.

David Steiner Erstellt am 20. August 2020 | 15:09
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Nach der Alarmierung „Person in Notlage“ rückte die Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf am Mittwoch, 19. August, zu einer Baustelle im Leobersdorfer Ortsgebiet aus. Ein Arbeiter war in eine mehrere Meter tiefe Baugrube gestürzt und hatte sich dabei mehrere Verletzungen unbestimmten Grades zugezogen.

Rettungskräfte des Roten Kreuzes übernahmen die medizinische Erstversorgung und betteten den Verletzten in eine sogenannte Vakuummatratze. Diese ermöglicht eine Ruhigstellung des Körpers, um bestehende Verletzungen nicht zu verschlimmern. Nun galt es einen Weg zu finden, um den Arbeiter aus der Baugrube zu retten. Doch eine Lösung war schnell gefunden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr lagerten den Verletzten in einer Korbschleiftrage und befestigten diese am Seil des Baustellenkrans. So konnte der Kranführer den Verletzten auf schonende Weise aus der Grube hieven. „Die gute Zusammenarbeit von Rotem Kreuz, Kranführer und Feuerwehr ermöglichte eine rasche Rettung des Verunglückten“, zeigte sich Feuerwehrkommandant Werner Heiden zufrieden.