Prominente Hilfe für den Lärmschutz. Die Initiative #LebenohneLärm hat prominente Unterstützung erhalten. Bislang haben 700 Unterstützer für besseren Lärmschutz an der Südautobahn unterschrieben.

Von Christian Dusek. Erstellt am 23. August 2017 (04:00)
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LebenohneLärm Leobersdorf
Die Landtagsabgeordneten Josef Balber und Karin Scheele unterschrieben für einen neuen Lärmschutz entlang der Südautobahn.
Gregor Nesvadba

Prominente Unterstützer für #LebenohneLärm: Leobersdorfs Initiative aller Gemeinderatsfraktionen für einen besseren Lärmschutz an der Südautobahn erhält weiteren Beistand für sein Anliegen von zwei Landtagsabgeordneten im Bezirk.

Aus der Nachbargemeinde Enzesfeld-Lindabrunn unterstützt die Landtagsabgeordnete Karin Scheele: „Wir wissen, dass Straßenlärm krankmachen kann und wir wissen, dass der Autobahnabschnitt bei Leobersdorf sehr stark frequentiert wird. Ich glaube, dass es hier notwendig ist, den Lärmschutz anzupassen und unterstütze daher das Anliegen der Leobersdorfer“.

Die SPÖ-Landtagsabgeordnete unterzeichnete die Unterschriftenliste von #LebenohneLärm genauso wie der Bürgermeister von Altenmarkt und Landtagsabgeordnete der ÖVP, Josef Balber: „Vor 40 Jahren endete hier die Autobahn mit 800 bis 1.000 Autos am Tag. Heute geht eine dreispurige Autobahn vorbei mit 80.000 Autos am Tag – das ist natürlich ein Wahnsinn, was hier für ein Lärmaufkommen ist. Und wenn eine Lärmschutzwand 35 Jahre alt ist, ist sie in ein entsprechendes Alter gekommen – da kann man ohne Weiteres erneuern und dem Stand der Technik entsprechende Entwicklungen machen“.

Erste Gespräche mit der ASFINAG

Auch der Obmann der LEADER-Region-Triestingtal und Bürgermeister von Hernstein, Leopold Nebel unterschrieb die Initiative für einen besseren Lärmschutz an der A2 bereits.

Bisher kamen über 700 Unterstützer zusammen. Erste Gespräche mit der ASFINAG gab es bereits, „weitere sollen folgen“, erklärt Bürgermeister Andreas Ramharter (Zukunft Leobersdorf). Den ganzen Sommer lang werden noch Unterschriften für #LebenohneLärm gesammelt. Diese sollen dann nach der Bildung einer neuen Bundesregierung, nach den Neuwahlen im Oktober, an die neuen Zuständigen übergeben werden.