Therapie im Regenbogental nun im Trockenen. Halle des Leobersdorfer Regenbogentals nach rund vier Monaten Bauzeit fertiggestellt. Therapien können nun bei jedem Wetter stattfinden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Februar 2021 (04:33)
12 Jahre sehnlich erwartet und nun endlich in wenigen Monaten umgesetzt: Eine helle, freundliche Halle, um tiergestützte Therapien bei jeder Witterung stattfinden zu lassen.
Regenbogental

„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, ist ein wohlbekanntes Zitat. Doch gerade die tiergestützte Therapiearbeit war im Regenbogental bislang sehr witterungsabhängig. Starker Regen, Sturm, Schnee oder eisige Temperaturen hatten den Betrieb vor allem in der kalten Jahreszeit stark eingeschränkt. Nach langer Bau- und Finanzplanung fand im August 2020 der Spatenstich für die lang ersehnte Therapiehalle statt.

„Wir werden dadurch endlich wetterunabhängiger und können unsere Klienten nun ganzjährig betreuen“, freut sich Margarethe Weiss-Beck, die Gründerin und Leiterin des Therapiebetriebes. Mit ihr freuen sich die aktuell rund 25 Therapeuten, Pädagogen und Kollegen sowie die wöchentlich rund 140 Klienten. Auch durch die Auswirkungen der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Therapieangeboten in den letzten Monaten weiter gestiegen.

Durch das unermüdliche Engagement der beteiligten Baufirmen und vieler ehrenamtlicher Helfer konnte das Projekt binnen vier Monaten realisiert werden. „Ein großes Dankeschön an unsere Partner, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben. Allen voran danken wir unseren Fördergebern Bund, Land und EU (LEADER-Region) sowie dem Leobersdorfer Bürgermeister Andreas Ramharter (LZL) und den zahlreichen Unterstützern und Sponsoren“, betont Margarethe Weiss-Beck.

In den Weihnachtsferien wurden die Pferde, Lamas und Ziegen an die Therapiehalle herangeführt. Mit Jahresbeginn sind die Kriseninterventionen und Therapieeinheiten in der knapp 1000 Quadratmeter großen Halle bereits angelaufen.