Hochwasserschutzprojekt schreitet voran

Ein Becken so groß wie ein Tal entsteht derzeit in Fahrafeld. Das Mega-Projekt soll Ende 2022 fertiggestellt werden.

Erstellt am 30. Januar 2021 | 03:34
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Drohnenbilder zeigen die Dimension des Mega-Projekts in Fahrafeld und dessen Fortschritte aus der Vogelperspektive.
Foto: DRONE MEDIA

Nach dem Baustart im Juni 2020 schreitet der Bau des gigantischen Hochwasser-Rückhaltebeckens in Fahrafeld zügig voran. Bislang wurde der rechte Leitdamm auf einer Länge von ca. 1,3 Kilometern bereits bis zu drei Meter hoch aufgeschüttet. Im Jänner startet der Bau des Auslaufbauwerks.

Federführend bei dem Schutzprojekt ist der Obmann des Triesting Wasserverbands und Leobersdorfs Bürgermeister Andreas Ramharter (LZL): „Wenn die Hauptwasserleitung des WLV Bad Vöslau verlegt und umgeschlossen ist, wird im Frühjahr mit dem Bau eines neuen Bachbettes für die Triesting begonnen. Im Sommer wird dann die Triesting umgeleitet werden.“ Erst danach kann auch der linke Leitdamm über die gesamte Länge errichtet werden. Ramharter erklärt: „Nach derzeitigem Stand kann die angepeilte Fertigstellung Ende 2022 eingehalten werden.“

Das Hochwasser-Rückhaltebecken wird ein Volumen von 750.000 Kubikmetern auf über 30 Hektar Staufläche fassen.