Liebesspiel mit Arthur Schitzler

Erstellt am 22. April 2014 | 15:47
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Foto: NOEN
Neue Kunst / Dritte und letzte Runde für das Schnitzler-Festival im Arthur-Schnitzler-Park.
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„Love Game“ nennt man ein Spiel im Tennis, in dem der Gegner null Punkte erzielt – Love Game heißt auch der Titel der Ausstellung ab 16. Mai im Arthur-Schnitzler-Park und im Bahnhofsareal.

Gegründet und initiiert vor drei Jahren von Helga Krismer, Herbert Först und Hans Hornyik, hat sich die grüne und schwarze Politik um einen Ort in Baden angenommen, der zu einem Kulturort im öffentlichen Raum werden sollte:

„Das war Teil des Koalitionsabkommens mit der ÖVP, ich wollte mehr als nur eine Schnitzler-Gedenktafel aufstellen“, sagt die grüne Vizebürgermeisterin Helga Krismer bei der Programmvorstellung für die letzte Ausstellung in dieser Konstellation. Denn 2015 werde gewählt – und es bleibe abzuwarten, wie es danach mit Schnitzler in Baden weitergehen werde.

Kunstreigen im Park wird weiter am Leben erhalten

Aber man habe einen Weg gefunden, wie der Schnitzler-Schwerpunkt seine Fortsetzung finden wird: der Kunstverein feiert 2015 sein 100-jähriges Bestehen und Obfrau Cornelia König wird den nächsten Kunstreigen im Park abwickeln und somit am Leben erhalten.

In diesem Jahr konnten Studierende der Klasse Malerei und Grafik der Kunstuniversität Linz gewonnen werden, die sich mit Schnitzlers-Text „Das weite Land“, auseinander setzten. Das Spannende für Gemeinderat Herbert Först war und ist, dass sich bei diesem Kunstprojekt Literatur und darstellende Kunst treffen und verschmelzen.

Geschaffen haben die dreizehn von einer Jury ausgewählten Künstlerinnen und Künstler Werke, die zum Teil Zitate aus dem Stück in einer neuen künstlerischen Darstellweise zeigen, so wird es z.B. einen Hochstand aus Holz geben, einige Interventionen im Bahnhofsgebäude, ein Reclam-Heftchen wird während der Vernissage verteilt, wo alle Regieanweisungen zu „Das weite Land“ grafisch dargestellt sind.

Vernissage: „Love Game – ehrlich zur Orgie, Lüge“ wird am Freitag, 16. Mai (19 Uhr), im Arthur-Schnitzler-Park eröffnet. Zur Ausstellung wird Kulturwissenschafterin Angela Stief sprechen. www.arthurschnitzlerpark.at

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