Lions starten in der Relegation mit einer Niederlage. Die Traiskirchner müssen am Sonntag gegen Fürstenfeld einen fünf Punkte-Rückstand aufholen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 14. Mai 2021 (07:29)
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Nachdem die Play-Down-Serie gegen die Timberwolves am grünen Tisch entschieden wurde, weil vier Lions an Corona erkrankt waren. Ein Antreten der Löwen deshalb nicht möglich war, müssen die Lions gegen Zweitligist Fürstenfeld um den Verblieb in der heimischen Top-Liga kämpfen. Für die Lions ein Kaltstart nach 41 Tagen Pause. Personell sorgten die Traiskirchner aber für die ein oder andere Überraschung. Außer Filip Kukic und dem verletzten Adam Thoseby waren alle Löwen einsatzbereit.

Lions halten Schaden in Grenzen

Doch Fürstenfeld, das erst am Wochenende Güssing/Jennersdorf im Endspiel der 2. Liga unterlag, spielte in der ersten Halbzeit teilweise furios auf, führte zwischenzeitlich bereits mit 16 Zählern. Traiskirchen schaffte es sich bis zur Pause auf neun Punkte heran zu kämpfen. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen. Im letzten Abschnitt brachten sich die Lions mit einen 6:0-Run wieder in Schlagdistanz, was nichts daran ändert, dass Fürstenfeld vor dem Rückspiel im Lions Dome (Sonntag, 17.30 Uhr) die bessere Ausgangsposition hat - die Panthers gewannen mit 76:71.

Stimmen zum Spiel

Flavio Priulla, Assistent-Coach Panthers: „Wir haben ein gutes Spiel gespielt mit hoher Intensität. Es ist aber erst der erste Schritt in der Relegation. Am Sonntag heißt es nochmals die Intensität hoch zu halten und zu gewinnen.“

Adnan Hajder, Spieler Panthers: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und uns einen größeren Vorsprung herausspielen können. In der zweiten Halbzeit hat unsere Konzentration nachgelassen und sie sind herangekommen. Wir wissen aber, was wir im nächsten Spiel besser machen müssen und wir freuen uns auf Sonntag.“

Markus Pinezich, Coach Lions: „Es war wie erwartet ein zerfahrenes Spiel. Man hat gesehen, dass wir seit fünf Wochen kein Pflichtspiel hatten. Wir hatten wenig Rhythmus und Fürstenfeld hat gut getroffen. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut erfangen, haben viele Turnover gemacht, aber mit so einer langen Zeit ohne Pflichtspiel, kann man sehr zufrieden sein mit der zweiten Halbzeit. Jetzt gilt es zu Hause den fünf Punkte-Rückstand aufzuholen und den Abstieg somit zu verhindern.“

Luka Gvozden, Spieler Lions: „Nach fünf Wochen ohne Basketball spielen, bin ich zufrieden mit der Leistung. Wir haben jetzt um fünf Punkte verloren und es war ein hartes Spiel. Am Sonntag wollen wir jetzt alles geben, um die Relegation zu gewinnen.“