Visionen für Bad Vöslau. 35 Jahre politische Arbeit für die Gemeinde. Ein neues Verkehrskonzept und der Musikschul-Bau sind zentrale Visionen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2019 (03:58)

Im Herbst 1984 begann Listengründer Altbürgermeister Alfred Flammer seine Visionen zu realisieren. Dazu gehörte die Erweiterung der gemeindeeigenen Waldflächen von 170 auf 500 Hektar, wie die Etablierung von Veranstaltungen wie dem Blunzenkirtag.

Heute ist man stolz darauf „einiges erreicht zu haben“, erklärt Bürgermeister Christoph Prinz, Liste Flammer, bei der Visionspräsentation in einer Halle des Kammgarnzentrums. Mit zwei Autobahnanschlüssen und der Realisierung eines Gymnasiums in Gainfarn habe man zentrale Anliegen umgesetzt. „Vieles geht nicht von einem Tag auf den anderen, aber wir arbeiten weiter daran, dass wir unsere Visionen verwirklichen“, betonte Prinz.

Das betrifft den Umbau von Schloss Gainfarn mit der darin befindlichen Musikschule. Kostenpunkt: 14 Millionen Euro. Auch ein Konzertsaal für 300 Besucher im modernen Gebäudekomplex ist geplant. Völlig überarbeitet wird das Verkehrskonzept mit geplanter Begegnungszone im Zentrum und mehr Parkplätzen nach dem Bau einer Parkgarage. Kurze Wege sollen rasch und so weit wie möglich ohne Auto zu erreichen sein. Die Innenstadt soll vom ruhenden Verkehr befreit werden. Weiter verbessert werden soll auch die soziale Infrastruktur. Das Angebot für Frauen und werdende Mütter soll erweitert werden. Geplant ist auch ein neues Ärztezentrum und mehr Kinderbetreuungsplätze.

Hunderte Gäste waren gekommen, um einen Blick in die Zukunft von Bad Vöslau, Gainfarn und Großau zu machen. Das Programm war auch höchst interessant gestaltet. Computeranimationen, Fotos und Interviews vermittelten einen Eindruck, wie sich die Stadt in den nächsten Jahren entwickeln soll.

Ein Video von Stadtfilmer Werner Predota über diese Veranstaltung ist auf YouTube unter „Bad Vöslau-Liste Flammer „Visionen“ zu sehen.