Massaker-Folgen in Las Vegas direkt miterlebt. Der Kottingbrunner Alexander Mikula berichtet für die Badener NÖN über die Eindrücke seiner USA-Traumreise, die jäh mit dem tragischen Massaker getrübt wurde.

Erstellt am 10. Oktober 2017 (04:20)
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Selfie von Alexander Mikula in Las Vegas. Die Stadt habe sich seit dem Attentat verändert.
privat

Der Kottingbrunner Alexander Mikula, Mitglied der Bürgerliste Pro Kottingbrunn, weilte zum Zeitpunkt des Massakers am 1. Okttober in Las Vegas. Erst einige Stunden später wurde er von vielen Telefonanrufen aufgeweckt und beim vierten oder fünften habe er dann auch geantwortet. „Bitte sag‘, dass dir nix passiert is – schalt den Fernseher ein“ waren die Worte, die er gegen 3.45 Uhr als erstes hörte.

Die Stimmung war fatal und von Trauer geprägt

Über 40 Tote, mehrere hunderte Verletzte waren die ersten Meldungen. Mikulas erste Gedanken: „Und dann ist das noch vom Mandalay Bay Hotel aus geschehen, dem Hotel, das ich wegen der tollen Poolanlage samt Sandstrand und Wellenbad so liebe. Noch die Woche davor wollte ich konkret dieses Hotel buchen, hab‘ mich dann aber für ein anderes entschieden.“

Er war mit dem Auto am Weg von New York nach LA. Es sollte seine Traumreise werden, die plötzlich mit dem tragischen Zwischenfall getrübt wurde.

Zurückbleibe das Gefühl, „dass die Welt eine unberechenbarerer geworden ist“, so Mikula. In Zukunft werde er mehr auf Notausgänge schauen „und mehr denn je Zeit mit Freunden und Familie schätzen“.

Wie Alexander Mikula die Trauerarbeit in Las Vegas erlebt hat ‎und welche Konsequenzen der schreckliche Vorfall für ihn hat, lest ihr in der aktuellen Printausgabe der Badener NÖN sowie im E-Paper.