Gemeinden im Bezirk Baden für die Massentests gerüstet. Am 12. und 13. Dezember besteht auch im Bezirk Baden die Möglichkeit, sich einem kostenlosen Covid-19 Schnelltest zu unterziehen. Die Vorbereitungen dazu laufen in den Gemeinden bereits auf Hochtouren.

Von Red. Baden. Erstellt am 10. Dezember 2020 (12:07)
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Badens Bürgermeister Szirucsek und der Zivilschutzbeauftragte der Stadtgemeinde Baden, Michael Autin, sind im Einsatz, um die bereits angelieferte Ausrüstung für die Covid-19 Schnelltestungen an die Testsprengel zu verteilen.
psb/c.kollerics

In der Stadt Baden werden 17 Teststraßen an 7 Teststationen eingerichtet.

Diese Teststationen sind:

  • Halle B
  • VS Pfarrplatz
  • VS Radetzkystraße
  • Theater am Steg
  • Kindergarten Zentrum
  • Kindergarten Melkergründe
  • Kindergarten Biondekgasse

Bürgermeister Stefan Szirucsek und Badens Zivilschutzbeauftragter Gemeinderat Michael Autin (beide ÖVP) sagen dazu: „Die Einsatzteams sind hochmotiviert, den Badenerinnen und Badenern einen professionellen Ablauf zu bieten. Ein großes Dankeschön den vielen helfenden Händen, die uns vorleben, was es heißt, Teil der Baden-Familie zu sein.“

Um Wartezeiten zu vermeiden wird darum gebeten die Anmeldung online unter
www.testung.at/anmeldung durchzuführen. "Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein an der Testung teilzunehmen. Je mehr Menschen an dieser Testung teilnehmen umso mehr noch unerkannte Fälle können identifiziert werden. Es gilt Infektionsketten rasch zu durchtrennen um andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen", behauptet Szirucsek. 

Die Situation in weiteren ausgewählten Gemeinden im Bezirk Baden

  • Trumau:

„Wir bieten allen Gemeindebürgern die Möglichkeit, sich am kommenden Wochenende im Volksheim auf den beiden eingerichteten Teststraßen testen zu lassen“, so SPÖ-Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross aus Trumau. Dort werden für den reibungslosen Ablauf die Gemeindemitarbeiter, Gemeinderäte, Ehrenamtliche und Sanitäter des Samariterbundes Trumau-Traiskirchen sorgen. Ob sich der Trumauer Ortschef selbst auch testen lässt, dazu meint Kollross: „Ich glaube nicht!“ 

  • Ebreichsdorf:

In Ebreichsdorf werde insgesamt 10 Teststraßen in der Feuerwehrscheune aufgebaut. „Wir haben 130 freiwillige Helfer der Feuerwehren, Ärzte, diplomiertes Krankenpersonal und unsere Samariter, aber auch viele Bürger, die uns bei der Testung unterstützen“, berichtet der Ebreichsdorfer Bürgermeister Wolfang Kocevar (SPÖ). „Wir haben bereits am vergangenen Wochenende in mehreren Kleingruppen eine erste Einschulung durchgeführt“, zeigt sich der Stadtchef optimistisch bezüglich des Ablaufs der Testung. Er selbst wird sich wie alle freiwilligen Mitarbeiter bereits am Freitag bei einer „Generalprobe“ testen lassen. 

  • Oberwaltersdorf:

In Oberwaltersdorf werden insgesamt 3 Teststraßen in der Bettfedernfabrik zur Verfügung stehen. „Unsere Feuerwehr, das Rote Kreuz, der Zivilschutzverband, das Team der Bettfedernfabrik und freiwillige Bürger werden uns bei der Testung unterstützen“, so Bürgermeisterin Natascha Matousek (ÖVP). Sie selbst wird sich „natürlich“ auch testen lassen, wie sie betont und rechnet mit einer guten Beteiligung in Oberwaltersdorf. Die Bettfedernfabrik sieht sie als idealen Standort, da Parkplätze vorhanden sind und auch ausreichend Fläche in der Veranstaltungshalle.

  • Mitterndorf:

In Mitterndorf werden die Testungen auf einer Teststraße im Turnsaal der Volksschule durchgeführt. „Unsere Freiwillige Feuerwehr, Gemeindemitarbeiter und freiwillige Helfer unterstützen uns bei der Organisation, die Tests werden von unserer Gemeindeärztin Dr. Sandra Stangel-Samergia, von Notfallsanitätern und Medizinstudenten abgenommen“, berichtet Bürgermeister Thomas Jechne (SPÖ). Bezüglich der Beteiligung ist der Ortschef eher zurückhaltend. „Ich hoffe, dass wir 50% erreichen aber bin etwas skeptisch und nicht sehr euphorisch, dass wir das erreichen“, so Jechne. 

  • Pottenstein:

In Pottenstein werden zwei Teststraßen in der Raimund Halle betrieben, mit zwei separaten Zu- und Ausgängen.
Das medizinische Personal für die Tests stellt für eine Straße das Rote Kreuz und eine Straße kann durch freiwillige Helferinnen (Dipl. Krankenschwestern) abgedeckt werden. Das administrative Personal (Registrierung, QR-Code scannen) wird von Gemeindemitarbeitern erledigt werden. Kontrolle, regelmäßiges Desinfizieren und Einweiser übernehmen freiwillige Helfer. Geöffnet ist am 12. und 13. Dezember jeweils von 8 bis 18 Uhr. 

"Unglaublich wie viele Freiwillige sich bei uns zur Mithilfe gemeldet haben - noch bevor bekannt wurde, dass es finanzielle Entschädigungen geben wird! Bei uns in Pottenstein gibt es tatsächlich noch Solidarität und Zusammenhalt. Der Bund sollte einmal ein Dankeschön an die Gemeinden überbringen, denn was hier die Gemeinden und die Bürgermeister auf die Beine stellen, ohne Info, ohne Unterstützung und ohne Vorlaufzeit, ist beeindruckend!", betont SPÖ-Bürgermeister Daniel Pongratz.

  • Hernstein:

In Hernstein werden die Tests im Feuerwehrhaus der FF Grillenberg stattfinden. Dort gibt es zwei Teststraßen, die am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind. Alle Haupt- und Nebenwohnbesitzer unserer Gemeinde haben eine Einladung mit einem Termin erhalten. Dies soll Staus und Wartezeiten verhindern. "Uns ist es wichtig, dass alle die Möglichkeit haben, zur Testung zu kommen. Wer Schwierigkeiten mit der Anmeldung im Internet hat, kann sich gerne am Gemeindeamt melden, hier ist eine telefonische Anmeldung möglich", sagt ÖVP-Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer. 

Schneidhofer appelliert, sich testen zu lassen: „Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich eines mit Sicherheit sagen: Das schlimmste Gefühl ist es, Menschen, die einem wichtig sind, Menschen mit denen man zusammen arbeitet oder lebt ohne es zu wissen anzustecken. Vor allem deshalb, weil niemand vorher weiß, ob die Erkrankung einen leichten oder einen sehr schweren Verlauf nimmt! Schon alleine deshalb macht es Sinn, sich 10 Minuten Zeit für diesen Test zu nehmen, und so vielen Menschen eine Erkrankung und Leid zu ersparen. Deshalb ersuche ich alle Bewohner unserer Marktgemeinde: Nehmen Sie an der Aktion ‚Niederösterreich testet‘ teil. Ein großes Danke schon jetzt den fünf Freiwilligen Feuerwehren unserer Marktgemeinde, die diese Tests mit zahlreichen Freiwilligen unterstützen!“

  • Enzesfeld-Lindabrunn:

Die Marktgemeinde Enzesfeld-Lindabrunn wird am Samstag sowie am Sonntag jeweils von 8 bis 18 Tests anbieten.
In der Turnhalle der Volksschule Enzesfeld und in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Lindabrunn gibt es jeweils zwei Teststraßen. "Wir haben die Straßen/Gassen in halbstündlichen Zeitslots eingeteilt, um möglichst wenig Wartezeit gewährleisten zu können", informiert Vizebürgermeister Alexander Schermann (ÖVP).

"Bezüglich dem benötigten Personal freuen wir uns über sehr viele freiwillige Helferinnen und Helfern. Danke allen Bürgerinnen und Bürger, die sich spontan gemeldet haben, den Freiwilligen Feuerwehren Enzesfeld und Lindabrunn und Mitgliedern des Gemeinderates für die Unterstützung. Bezüglich dem medizinischen und geschulten Testpersonal sind wir auch froh und dankbar, dass wir vom Roten Kreuz dementsprechend unterstützt werden", erzählt Schwermann.

  • Pfaffstätten: 

In Pfaffstätten ist die Testung am 12. und 13. Dezember im Gemeindezentrum Pfaffstätten, - der Eingang ist nur in der Dr. Josef-Dolp-Straße 2. Die Einweisung zu den drei eingerichteten Teststraßen erfolgt durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr und des Zivilschutzverbandes.

"Die Tests sind kostenfrei, risikolos und tragen darüber hinaus zur Sicherung der Feiertage in Niederösterreich bei. Denn wer sich testen lässt und danach vorsichtig bleibt, kann gefahrlos Weihnachten mit seinen Liebsten feiern“, betont Pfaffstättens Bürgermeister LAbg. Christoph Kainz von der ÖVP.

"‘Niederösterreich testet‘ ist eine gemeinsame Kraftanstrengung des ganzen Landes – von den Freiwilligenorganisationen bis hin zu den Gemeinden. Alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind dazu angehalten ein Zeichen des Zusammenhalts in ihren Gemeinden und in unserem Land zu setzen. Damit können Menschenleben gerettet werden. Besser jetzt zwei Minuten testen lassen, als ungewisse Weihnachten oder gar eine schwere Erkrankung zu riskieren. Deshalb meine Bitte: Melden Sie sich vorab zu Ihrem Test unter https://www.testung.at/anmeldung/an“, rät Kainz.

  • Bad Vöslau:

In Bad Vöslau finden die Testungen an diesen beiden Tagen in der Thermenhalle Bad Vöslau jeweils von 8 bis 18 Uhr statt. Die Bürger haben bereits die Info der Stadtgemeinde erhalten, mit ihnen zugewiesenen Terminen. "Eine Änderung dieses zugeteilten Termines ist leider aus organisatorischen Gründen nicht möglich, Sie können aber – jedoch vielleicht mit deutlichen Wartezeiten – auch zu einer anderen Zeit kommen und sich auch erst vor Ort anmelden – dann aber immer mit deutlichem organisatorischem Mehraufwand und Wartezeit. Sie werden also im eigenen Interesse gebeten, die vorgegebene Zeit nach Möglichkeit einzuhalten", rät Bürgermeister Christoph Prinz von der Liste Flammer. Bei Rückfragen bzw. wer keinen Internetzugang für die Anmeldung hat, möge sich telefonisch im Rathaus Bad Vöslau bei der Nummer 02252/76161-515 oder -545 melden.

Da das Rote Kreuz das Testpersonal beistellt und die freiwillige Feuerwehr bei der Logistik unterstützt, werden noch Helfer im administrativen Bereich benötigt. Für die 8 Teststraßen werden freiwillige MitarbeiterInnen für Anmeldung, Nachregistrierung und Ergebniserfassung zur Unterstützung des medizinischen Personals gebraucht. Jeder freiwillige Mitarbeiter erhält 10 Euro pro Stunde als kleines Dankeschön.  Die Anmeldung zur Mitarbeit erfolgt hier: https://www.badvoeslau.at/cms/upload/Aktuelles/downloads_2020/Massentestung_Anmeldeformular_kli.pdf

Wer Zeit hat, soll bereits  am Probelauf am Freitag, 11.12. um 17 Uhr in der Thermenhalle teilnehmen.