Mehr Polizei-Präsenz: Aktion scharf bei Radlern

Erstellt am 25. Juli 2017 | 05:01
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Die Stadt ersucht die Radfahrer um mehr Achtsamkeit.
Foto: Kollerics
Um das Sicherheitsgefühl von Fußgängern zu stärken, werden vermehrt Kontrollen durch die Exekutive durchgeführt. Appell seitens der Stadt an alle Pedalritter!
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Es ist eine Regelung, die bis dato gut funktionierte: Das Radfahren ist in der Fußgängerzone untersagt, mit Ausnahme in der Zeit von 19 bis 8 Uhr. Hier kann der Drahtesel in dem Bereich genutzt werden.

In letzter Zeit gab es aber laut Stadtgemeinde vermehrt Beschwerden von Fußgängern aller Altersgruppen. Der Grund: Immer mehr Pedalritter sind zu schnell unterwegs und teilweise auch unachtsam gegenüber Fußgängern. Auch der Doblhoffpark sowie der Kurpark werden trotz Fahrverbotes für Räder immer häufiger mit dem Drahtesel befahren.

Eine Entwicklung, der Stadtgemeinde und Polizei nun entgegentreten wollen: Um das Sicherheitsgefühl der Fußgänger zu stärken, wird die Fußgängerzone in den Morgenstunden künftig schwerpunktmäßig oberserviert, auch die Parkanlagen werden unter die Lupe genommen. „Fahren Radfahrer innerhalb der erlaubten Zeiten, nehmen die Fußgänger das meist in Kauf und es gibt kein Problem“, erklärt Stadtpolizeikommandant Oberst Walter Santin gegenüber der NÖN. „Hauptsächlich gibt es aber Beschwerden, wenn sich Radfahrer eben nicht an die vorgegebenen Zeiten halten“, so Santin, der mit seinem Team das Problem in den Griff bekommen will.

Auch die Stadt appelliert zu mehr Vorsicht. Die Parkanlagen sollten bleiben, was sie sind: nämlich Oasen der Ruhe.

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