Michaelshaus wird Betreutes Wohnen

Erstellt am 02. Juni 2014 | 09:04
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Foto: NOEN, Pohl
Antonsgasse / Die Pfarre St. Stephan hat das Michaelshaus an eine Genossenschaft vergeben, die Betreutes Wohnen errichtet.
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BADEN / 1956 wurde das „Michaelshaus“ der Erzdiözese in der Antonsgasse eröffnet. In der Folge hatten dort Vereine, der Weltladen Baden, die Kirchenbeitragsstelle sowie das Vikariat (Pfarrbüro) von St. Stephan ihre Heimstätte, erzählt Stadtpfarrer Amadeus Hörschläger. 1993 wurden nahezu alle kirchlichen Agenden in das neu am Pfarrplatz eröffnete Pfarrheim ausgelagert – seit zwei Jahren steht das Michaelshaus leer.

„Das heißt: nicht ganz. Denn seither habe ich es der Feuerwehr Baden Stadt überlassen, die dort Übungen durchführt“, erinnert sich Hörschläger diesbezüglich auch an einen erschreckten Anruf eines kirchlichen Amtskollegen zurück, der in Anbetracht der Zerstörungen im Vorjahr an einen gewaltsamen Einbruch glaubte…

Baubeginn ist im Herbst 2014

Doch zurück in die Gegenwart: „Das Michaelshaus wurde nach vielen Beratungen im Pfarrgemeinderat und mit der Diözese nun mit Baurechtsvertrag an die Genossenschaft Alpenland übertragen, die schon bald an seiner Stelle ‚Betreutes Wohnen‘ mit rund 20 Einheiten errichten wird“, freut sich Pater Amadeus. Was ihm vor allem wichtig war? „Dass das Haus in Zukunft einem sozialen Wohnbau und nicht wirtschaftlichen Aspekten dient“. Der Wohnbau wird mit Tiefgarage zweigeschossig und Dachausbau ausgeführt. Baubeginn ist im Herbst 2014.

Erfreut über die Entscheidung, das Michaelshaus abzureißen und an seiner Stelle „Betreutes Wohnen“ zu schaffen, ist auch Bürgermeister Kurt Staska (ÖVP): „Es ist ein tolles, neues Projekt, das zusammen mit den in Baden geplanten Vorhaben dem künftig steigenden diesbezüglichen Bedarf Rechnung tragen wird. Ein zusätzliches zentrumsnahes Angebot.“

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