Marina Schmidt: "Eine Erfahrung für das Leben“. Marina Schmidt, Vize Miss Niederösterreich, freut sich auf „Miss Austria Wahl“ am 6. Juni in Wels.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 11. Mai 2019 (02:06)
Drillinge: Marina Schmidt (Mitte) mit ihren Schwestern Sarah und Romina.
privat

Es ist kein Zufall, dass die Miss Niederösterreich 2016, Jessica Nagy, sowie die beim niederösterreichischen Landesbewerb zweitgereihte Marina Schmidt im Traiskirchner Stadtteil Wienersdorf Tür an Tür wohnen.

Schmidt, Studentin der Wirtschaftsberatung an der Fachhochschule in Wiener Neustadt, erzählt: „Jessica hat mich dazu ermutigt, an dem Bewerb überhaupt teilzunehmen. Sie hat mir von ihren Erfahrungen erzählt, wie toll das Ganze für sie war. Obwohl, ein Kindheitstraum war es schon von mir, einmal bei dieser Miss-Wahl teilzunehmen.“ Marina absolvierte mehrere Castings und Vorbewerbe, bis der Landesentscheid am 13. April in der Bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf über die Bühne ging. Dabei erreichte die 19-Jährige Platz 2, der sie dazu berechtigt, am Bundesfinale in Oberösterreich teilzunehmen.

Marina ist Teil eines Dreimäderlhauses

Eines ist für Marina jetzt schon klar: „Meine Familie hat mich voll und ganz unterstützt. Es ist ja so, dass ich noch zwei Schwestern habe.“ Um das Bild vollständig zu machen: Eigentlich ist Marina Teil eines Dreimäderlhauses, ihre Drillingsschwestern Romina und Sarah sind jedoch blond und tragen eine Brille.

Sie ist dennoch überzeugt: „Ich glaube, wenn sie mitgemacht hätten, hätten sie auch gute Chancen gehabt.“ Gelernt hat sie im Rahmen der Missen-Vorbereitung bis jetzt schon sehr viel. „Wir hatten einen Kurs, wie man sich am Catwalk bewegt, wie man mit Social Media Plattformen richtig umgeht und auch eine Rechtsberatung“, berichtet Marina.

Langweilig wird es ihr bis zur „Miss Austria-Wahl“ in Wels ohnehin nicht. Neben ihrem Studium arbeitet sie als Assistentin der Geschäftsleitung in einer Marketing-Firma, drei bis viermal in der Woche besucht sie ein Fitness-Studio.

Welchen Stellenwert hat Schönheit für sie persönlich? Marina antwortet: „An und für sich ist Schönheit etwas Wichtiges, jedoch muss sich jeder selbst wohlfühlen und es nicht anderen Recht machen und sich in irgendein Schema zwängen lassen.“ Zwar freut sich Marina schon auf das „Missen-Camp“, das mit 31. Mai beginnt und bei dem die Mädchen auf das Bundesfinale am 6. Juni vorbereitet werden, doch sie sieht die Sache auch gelassen: „Es ist eine Erfahrung für das Leben, bei der ich viel mitnehmen kann.“