Mobile Herausforderungen in Baden diskutiert

Erstellt am 13. Juli 2022 | 04:32
Lesezeit: 2 Min
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Benedikt Hahn (Büro Verracon), Josef Balber (LAbg. & Bürgermeister Altenmarkt), Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Christine Schneider (NÖ.Regional) und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko mit allen bei Treffen anwesenden Gemeindevertreten aus dem Bezirk Baden.
Foto: NÖ.Regional.GmbH
Appell an das Miteinander bei Mobilitätstreffen mit Landesrat Schleritzko in Baden.
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Am Montag trafen sich knapp 40 Mobilitätsbeauftragte aus dem gesamten Industrieviertel mit Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) im Theater am Steg in Baden, um gemeinsam an der Mobilitätswende zu arbeiten und über dafür notwendige Maßnahmen zu diskutieren.

„Um die Mobilitätsziele des Landes zu erreichen, brauchen wir die Unterstützung der Gemeindevertreter, sie sind die erste Anlaufstelle für Mobilitätsfragen vor Ort“, erklärt Schleritzko. Oft scheitere die Nutzung der Öffis am Informationsstand. „Die Mobilitätswende ist eine Herausforderung, die einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und Gemeinden bedarf. Sie wird nur gelingen, wenn die Bevölkerung mitgenommen wird. Hierfür braucht es zukunftsfitte Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren“, fasst Verkehrsplaner Benedikt Hahn (Büro Verracon) zusammen.

Nicht nur aufgrund der aktuellen Preissteigerungen, die auch den Mobilitätssektor betreffen, gewinne das Thema Radfahren immer mehr an Bedeutung. Das Land Niederösterreich hat 2022 ein Budget von 16 Millionen Euro für den Bau neuer Radwege veranschlagt. „In Summe konnten seit Einführung der Radwegeförderung mehr als 118 Projekte verwirklicht werden – zudem wird von Seiten des Landes ein Extra Paket geschnürt, wodurch in Zusammenarbeit mit den Gemeinden 41 neue Radwegprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 14,5 Millionen Euro umgesetzt werden, um Lücken noch weiter zu verringern“, zeigt sich Schleritzko erfreut.

Die Smart mobil-Sommertour wird vom Regionalem Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional organisiert. Geschäftsführerin Christine Schneidermeint: „Die Gemeinde ist Dreh- und Angelpunkt. Was vor Ort beschlossen und umgesetzt wird, ist unmittelbar sichtbar. Wir unterstützen die Bürgermeister bei der Umsetzung ihrer Ziele mit unseren Mobilitätsmanagern in der Gemeinde.“

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