LUKOIL-Stipendium für Badener Student. Russischer Mineralölkonzern setzt Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben fort. Benjamin Ulrich erhält Stipendium.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 19. Juli 2018 (04:17)
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Werner Baumann (LUKOIL) mit den Stipendiaten Daniel Eisengschirr und Benjamin Ulrich sowie Wilfried Eichlseder (Rektor der Montanuniversität Leoben).
Freisinger

Der Badener Benjamin Ulrich (25), Student der Montanuniversität Leoben, erhielt aufgrund seines ausgezeichneten Erfolgs in der Studienrichtung Petroleum Engineering neben zwei weiteren Kollegen ein Stipendium des russischen Mineralölkonzerns LUKOIL.

Robert Gulla, Geschäftsführer der LUKOIL Holding GmbH, über die Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben: „In Bildung zu investieren bedeutet immer auch in die Zukunft zu investieren.“ Als international erfolgreicher Konzern sei man sich seiner Verantwortung bewusst und wolle deshalb „durch nachhaltige Investitionen eine internationale Ausbildung auf höchstem Niveau ermöglichen.“ In den letzten Jahren hatten bereits zahlreiche Studierende die Gelegenheit, Praxiserfahrung an einem der internationalen LUKOIL-Standorte zu sammeln. Zusätzlich konnten seit 2017 mehrere Stipendiaten von der finanziellen Förderung durch das Stipendium profitieren.

Gulla: „Seit mittlerweile über 20 Jahren bietet uns Österreich ein stabiles und sicheres Umfeld für unsere internationalen Aktivitäten. Daher ist uns auch die Förderung von Nachwuchskräften in Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben so wichtig, da wir dadurch sowohl den Standort Österreich als unsere internationalen Niederlassungen weltweit nachhaltig stärken können.“

Ulrich über die Gründe, warum er in Leoben studiere: „Mich haben schon immer technische Problemstellungen und deren Lösungen fasziniert, daher bin ich dem guten Ruf der Montanuniversität gefolgt und habe mich dann für das Studium Petroleum Engineering entschieden.“ Ein Faktor waren auch „die internationalen Jobaussichten sowie das Interesse an mir zuvor unbekannten Aspekten des Studiums.“ Siehe S. 4