Bühne Baden: Saison 2022/23 mit Leitthema "Charisma und Historie"

Erstellt am 25. Mai 2022 | 12:02
Lesezeit: 3 Min
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Foto: shutterstock.com/VDB Photos
Legendäre Persönlichkeiten stehen im Zentrum der Saison 2022/23 in der Bühne Baden. Der künstlerische Leiter des Hauses, Michael Lakner, hat den Spielplan am Mittwoch vorgestellt. Unter dem Motto "Charisma und Historie" wird wieder ein Mix aus Oper, Operette und Musical geboten.
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Als Eröffnungspremiere gelangt das Musical "Neun" von Maury Yeston in der Inszenierung von Ramesh Nair zur Österreichischen Erstaufführung (ab 22. Oktober), u.a. mit Drew Sarich und Ann Mandrella. Lakner selbst gestaltet eine neu konzipierte "Fledermaus"-Fassung, in der die russische Oligarchin Alexandra Orlofskaya (Verena Scheitz) eine intrigante Schlüsselrolle spielt. In weiteren Rollen wirken u.a. Reinhard Alessandri, Cornelia Horak, Clemens Kerschbaumer und - als Ida - Angelika Niedetzky mit (ab 17. Dezember).

Ins neue Jahr geht es mit dem Musical "Funny Girl" (Regie: Isabella Gregor, Premiere: 28. Jänner 2023). Ab 25. Februar folgt Bizets "Carmen", inszeniert von Michael Lakner, mit Natalia Ushakova, die in der Titelpartie debütiert. Ein Ballettabend "Primavera" kombiniert die "Nocturnes" von Claude Debussy mit dem "Sacre du Printemps" von Igor Strawinsky, choreografiert von Can Arslan und Anna Vita (16. und 26. März).

Als Wiederaufnahmen stehen im Herbst "Der Nussknacker" (ab 5. November) und das Familienmusical "Robin Hood" (ab 19. November) im Repertoire. Gastspiele von Produktionen des Landestheaters NÖ ergänzen den Spielplan um den Schauspielbereich. In der Sommerarena kommen 2023 "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehar, das Musical "Cabaret" sowie die Operette "Frühjahrsparade" von Robert Stolz zur Aufführung. Weiters sind wieder Orchesterkonzerte, Operettencafés und Veranstaltungen im Max-Reinhardt-Foyer geplant.

Das "Lied des armen Mannes" könne man rückblickend nicht anstimmen, freute sich Lakner über eine angesichts der schwierigen Umstände relativ erfolgreiche Saison 2021/22. Laut Geschäftsführerin Martina Malzer ist eine Auslastung von knapp 70 Prozent erreicht worden, die bei manchen Produktionen bis zu 85 Prozent angestiegen sei. Dennoch sei in Pandemiezeiten "jeder Tag eine Zitterpartie". Insgesamt 29 Vorstellungen mussten abgesagt werden.

Für die kommende Spielzeit stellte Malzer eine Kooperation mit dem Verkehrsverbund VOR in Aussicht, die Abonnenten Gratisfahrten ab Wien Stadtgrenze bis Baden sowie zwischen Wiener Neustadt und Baden ermöglichen soll. Zur seit Herbst 2021 laufenden Sanierung der Sommerarena zeigte sich Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek (ÖVP) zuversichtlich, dass der Terminplan bis 2023 eingehalten werden kann.

(Bühne Baden, www.buehnebaden.at, Tel. 02252/22522)

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