FPÖ Baden nicht mehr im Nationalrat vertreten. Im Bezirk Baden feiert die ÖVP wie überall einen Erdrutschsieg. Sie steigerte sich seit der Wahl 2017 um fast sieben Prozentpunkte und kommt auf 35,4 Prozent der Stimmen – ohne Berücksichtigung der Wahlkarten.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 30. September 2019 (11:13)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Badens FPÖ-Bezirkschef Peter Gerstner.
Patrick Hofschneider

Die SPÖ verliert im Bezirk Baden 5 Prozent und landet bei 23,8 Prozent. Die Freiheitlichen, die 2017 noch ganz knapp hinter der SPÖ auf Platz 3 waren, stürzten diesmal ab und verloren knapp zehn Prozentpunkte. Sie kommen jetzt auf 18 Prozent.

Die Grünen sind neben der ÖVP auch im Bezirk Baden die Wahlgewinner. Sie steigern sich im Vergleich zur letzten Wahl vor zwei Jahren um 8,9 Prozent und landen bei 11,5 Prozent im Bezirk.  Ein schönes Plus verzeichnen auch die NEOS, die 2,8 Prozentpunkte mehr als 2017 aufweisen und auf 8,21 Prozent den fünften Platz einnehmen.  Die Liste JETZT verliert 2,6 Prozentpunkte und hat nun 2,2 Prozent im Bezirk Baden.

An Mandaten bedeutet das zum jetzigen Zeitpunkt, ohne Wahlkarten, dass ÖVP-Kandidatin Carmen Jeitler-Cincelli (Baden) wieder fix in den Nationalrat einziehen wird. Ihr Nationalratskollege Andreas Kollross von der SPÖ (Trumau) muss zittern, ob es für den Wiedereinzug reicht.

Bei der FPÖ fliegt Peter Gerstner (Bad Vöslau) aus dem Nationalrat, ebenso wie der Wahlkreislistenerste der FPÖ, Christian Höbart (Guntramsdorf, Bezirk Mödling).

NEOS-Mandatar Niki Scherak (Oberwaltersdorf) hingegen wird erneut im Nationalrat Platz nehmen.

Alle Ergebnisse im Detail: So hat Eure Gemeinde gewählt!