Baden/Leobersdorf: Trauer um Breinschmid

Pensionierter Römerberg-Winzer unerwartet im 66. Lebensjahr verstorben.

Erstellt am 19. November 2021 | 05:44
440_0008_8234498_bad46af_breinschmid.jpg
Andreas Breinschmid auf einer Aufnahme im Jahr 2013. Foto: NÖN
Foto: Foto: NÖN

Der pensionierte ehemalige Römerberg-Winzer Andreas Breinschmid ist am 7. November nach kurzer Krankheit unerwartet im 66. Lebensjahr verstorben. Breinschmid hat den elterlichen Weinhauerbetrieb 1984 übernommen und bis 2013 jährlich einige Male seine Eigenbauweine zur Ausschank gebracht. Seit seinem 15. Lebensjahr war er im Weinbau und in der Kellerwirtschaft tätig.

Der Heurigen mit dem wunderbaren Ausblick, blickte auf drei Generationen zurück. „Als mein Großvater ausgesteckt hat, gab es von der Waldgasse weg nur einen schmalen Pfad rauf zum Römerberg“, erinnerte sich Andreas Breinschmid im NÖN-Gespräch kurz vor Pensionsantritt.

Als seine Eltern Ferdinand und Angela um 1955 nachfolgten, erlebte der Traditionsheurigen goldene Zeiten und avancierte zum Promiheurigen: Ossy Kolmann, Hugo Wiener, Cissy Kraner, Friedensreich Hundertwasser waren Gäste. Und ein beliebter Heurigen blieb man all die Jahre, in denen Andreas Breinschmid in dritter Generation den Betrieb mit seiner Frau Karin führte. Auch die Qualität der Produkte konnte sich sehen lassen: Vom Blauen Portugieser und Zweigelt bis zu den Strudelvariationen und der köstlichen Marmelade samt Likör aus Weintrauben.

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.