Kein Verein in Teesdorf ohne Rudi

Erstellt am 11. Dezember 2021 | 03:09
Lesezeit: 2 Min
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Rudolf Stadlhuber verstarb am 30. November.
Foto: Manfred Wlasak
Rudolf Stadlhuber war vom Gemeinderat bis zum ATSV Teesdorf engagiert.
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Am 30. November verstarb der allseits bekannte und beliebte Teesdorfer Rudolf Stadelhuber völlig unerwartet im 60. Lebensjahr. Stadelhuber gehörte über 16 Jahre dem Gemeinderat an, von 2018 bis 2021 als geschäftsführender Gemeinderat. „Er war ein sehr sozial denkender Mensch. So war er 1981 Gründungsmitglied des Arbeiter-Samariterbundes Steinfelden-Schönau-Leobersdorf“, würdigt ihn Bürgermeister Hans Trink (SPÖ).

2002 wurde er zum geschäftsführenden Obmann gewählt und seit 2014 bis zu seinem Ableben führte er die Geschicke dieser Dienststelle als Obmann und Hauptrettungskommandant. Aufgrund seines unermüdlichen Wirkens verlieh ihm heuer der ASBÖ das Verdienstkreuz erster Klasse am roten Band. Sein Leben lang lag ihm auch der Fußballsport sehr am Herzen. „Er war kein Verbalakrobat“, erinnert sich Robert Knollmüller, Obmann der 2. Klasse Triestingtal, hörbar betroffen: „Er war stets jemand, der im Hintergrund arbeit, damit das Werk‘l läuft. Er war immer da, hat ganz einfach seinen Job erledigt.“ Für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement beim NÖ Fußballverband sowie bei seinem Herzensverein, dem ATSV Teesdorf, bekam er mehrere Auszeichnungen verliehen. Als eine der höchsten gilt das 2007 verliehene Verdienstzeichen des Österreichischen Fußballverbandes.

Aber auch Vereine wie die Pensionisten, die SPÖ-Ortsorganisation oder die Faschingsgilde, die er bis zuletzt als Obmann führte, konnten auf sein Engagement zählen. „Sein Dasein war geprägt voller Liebe zu seinem Heimatort Teesdorf. Mit seinem Tod ist in unserer Gemeinde eine bedeutende Persönlichkeit verloren gegangen, die die Geschicke unseres Ortes stark geprägt hat“, ist der Bürgermeister erschüttert über das Ableben von Rudolf Stadelhuber. Begräbnis: Samstag, 11. Dezember, 11 Uhr, Aufbahrungshalle Teesdorf.

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