Trauer in Baden um Reinhart Hahn

Erstellt am 20. Februar 2022 | 20:32
Lesezeit: 2 Min
Reinhart Hahn
Foto: Archiv / NÖN Thomas Jorda
Der bekannte und beliebte Badener Reinhart Hahn, Enkel des ehemaligen Badener Bürgermeisters Dr. Julius Hahn und Sohn des Badener Rechtsanwaltes Dr. Helmut Hahn, ist überraschend vor wenigen Tagen verstorben.
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Nach seiner Matura im mathematischen Realgymnasium Biondekgasse Baden begann er mit dem Studium der Publizistik. Reinhart Hahn gab 1984 das Buch „Ausg’steckt is‘“, einen Badener Heurigen Spaziergang, heraus. Er schrieb Reiseberichte für eine Badener Lokalzeitung und verfasste eine Wirtschaftsstudie über die heimische Papier- und Zellstoffindustrie.

Nach diesen journalistischen Ausflügen, die ihn in Baden bekannt machten, begann er sehr prominent in der Badener Zeitung zu wirken. "Durch seine sehr persönliche und humorvolle Art machte er sich in Baden einen Namen", erinnert sich Badens Kulturchef Hans-Gerd-Ramacher, dessen Vorvorgänger Hahn war. Denn mit Jahresbeginn 1994 war Reinhart Hahn zur Stadtgemeinde Baden gewechselt, wo er bis Ende 1997 sehr erfolgreich das Kulturamt geleitet hatte.

Unter seiner Führung hauchte Hahn dem Kreativzentrum, dem Theater am Steg, neues Leben ein. Er setzte zeitgemäße Impulse im Badener Kulturleben, ohne auf die Musik- und Kulturgeschichte Badens zu vergessen. Mit dem Jahresende 1997 beendete er aus freien Stücken seine berufliche Karriere. 

"Von je her ein kontaktfreudiger Mensch, begann er sich mehr und mehr zurückzuziehen. Man wird Reinhart Hahn sehr gerne als stets aufgeschlossenen, freundlichen und interessierten Badener in Erinnerung behalten", würdigt Ramacher den Verstorbenen.

Was Langzeitbürgermeister August Breininger (Bürgermeister von 1988-2007) zum Tod seines damaligen Kulturchefs sagt, lesen Sie in der kommenden Printausgabe der Badener NÖN bzw. als E-Paper (https://www.noen.at/epaper).

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