Trauer um Pater Christoph in Grillenberg

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 05:46
Lesezeit: 3 Min
Nachruf Pater CHristoph
Pater Christoph wird am 2. Dezember ab 12 Uhr in der Grillenberger Pfarrkirche aufgebahrt. Requiem und Begräbnis sind am 3. Dezember um 11 Uhr.
Foto: privat / Hans Erenler;pexels
Pater Christoph ist kurz vor seinem 75. Geburtstag verstorben.
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Tiefe Trauer herrscht nicht nur in den Gemeinden Hernstein und Leobersdorf, sondern bei allen, die Pater Christoph (Peter) Böck, der wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag verstarb, kannten.

Pater Christoph wurde in Bad Vöslau geboren, wuchs in Gainfarn auf und trat 1968 in das Benediktinerkloster Melk ein, am 25. Juni 1978 wurde er zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Traiskirchen wurde er am 1. September 1987 zum Pfarrer von Grillenberg ernannt. 1989 bis 2017 war er zusätzlich Pfarrer von Leobersdorf. Er war auch als Religionslehrer tätig und allseits beliebt. Von 1998 bis 2008 war er auch Dechant des Dekanates Pottenstein. Seit 1. Oktober 2021 war er als Pfarrvikar für Berndorf, Grillenberg und Hernstein tätig.

In seinem gesamten priesterlichen Wirken hatte er stets ein offenes Herz für seine Mitmenschen, vor allem für die Kinder und Jugendlichen. Pater Christoph war Kapitular des Stiftes Melk, Pfarrvikar des Pfarrverbandes ‚Unter der Mandling‘, Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land NÖ, Ehrenbürger der Marktgemeinde Hernstein und Ehrenzeichenträger der Marktgemeinde Leobersdorf.

Zutiefst betrübt über das Ableben des beliebten Paters ist die Bürgermeisterin aus Hernstein, Michaela Schneidhofer (ÖVP). Sie hält fest: „35 Jahre war Pater Christoph Böck Pfarrer in unserer Gemeinde. Von 1. September 1987 bis zuletzt war er verantwortlich für die Pfarrgemeinde Grillenberg und trug wesentlich zu einem harmonischen, lebendigen und fröhlichen Glaubensleben bei. Unvergessen bleibt sein Engagement für die Kinder in der Volksschule Grillenberg, die er mit großer Begeisterung und Herzenswärme jahrzehntelang unterrichtete, auch nach seiner ‚Pension‘ noch auf die Erstkommunion vorbereitete und stets alle Schulmessen und Feiern gemeinsam gestaltete.

„Wie bei so vielen, hat er auch mein Herz berührt. Er war mir persönlich ein wichtiger Wegbegleiter. Er wird unglaublich fehlen!“

Auch wenn seine Gesundheit seit Längerem angeschlagen war, kam die Nachricht seines Todes unerwartet und hat uns tief getroffen. Sein Herz, das immer für alle weit geöffnet war, hat aufgehört zu schlagen.“ Schneidhofer selbst hatte Pater Christoph als Religionslehrer in der Volksschule kennen und schätzen gelernt. „Wie bei so vielen, hat er auch mein Herz berührt. Er war mir persönlich ein wichtiger Wegbegleiter. Er wird unglaublich fehlen!“

In Berndorf vertrat Pater Christoph Veitsau und Steinhof und auch Bürgermeister Franz Rumpler (ÖVP) nimmt Abschied: „Im Namen der Stadtgemeinde Berndorf sage ich ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘. Er wird uns immer als engagierter Seelsorger in Erinnerung bleiben und eine Lücke in den von ihm betreuten Ortsteilen hinterlassen.“

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