Badener Advent mit Nachhaltigkeit. Kurpark-Advent will mit Abfallkonzept, Info-Pfad und sozialer Komponente FAIRzaubern.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:22)
Christina Keil (NÖM), Kim Novak (Lebenshilfe), Max Minichmayr (Lebenshilfe), Christine Gedeon (NÖM), Thomas Tomaschko (Lebenshilfe), Andrea Rieger (NÖM), Lena Kaiser(Lebenshilfe) und Christoph Hofer (Zivildiener).
NÖM

Mit der feierlichen Eröffnung am Freitag setzt Advent im Park unter dem Motto „Baden FAIRzaubert“ neue Akzente Richtung Nachhaltigkeit. Ab sofort können sich die Besucher selbst ein Bild machen.

„Was zuhause in den eigenen vier Wänden oft schon sehr gut funktioniert, ist im öffentlichen Raum und bei Veranstaltungen leider noch nicht ganz so gut gelernt. Wir möchten dies ändern und das Thema Müll bewusst aufgreifen“, erörtert Dominik Gschiegl. Dafür wurde gemeinsam mit dem Entsorgungs- und Recyclingspezialisten Brantner ein Abfallkonzept umgesetzt. So gibt es am Areal des Adventmarkts vier Müllinseln, die es den Besuchen und den Hüttenbetreibern ermöglicht, den Abfall sauber zu trennen.

Sämtliches Geschirr, Teller, Besteck, Servietten, Trinkhalme und Becher sind aus zu 100 Prozent kompostierbaren Materialien und können bedenkenlos mit dem Biomüll entsorgt werden. Natürlich kommen bei Advent im Park auch die von der Stadt neu erworbenen Keramik-Häferl aus Deutschland zum Einsatz. Auch das bedeutet eine bewusste Abkehr von den bislang produzierten Müllbergen sowie ein „Ja“ zur Wiederverwertbarkeit. Auch die inhaltliche Auseinandersetzung wird gefördert. Die Abfallausstellung „Dein Dreck geht mich an“ der HLW Hollabrunn holt das Thema Abfall vor den Vorhang. Neu ist auch der Nachhaltigkeits-Info-Pfad, der zum Nachdenken anregt. Ob Werbemittel, Infotafeln oder die aus einem alten Dachstuhl in Handarbeit eigens hergestellten Möbel – die Veranstalter setzen durchgehend auf möglichst ökologisch verträgliche Materialien.

Neben regionaler Gastronomie sowie Ausstellern mit nachhaltigen Produkten erwartet die Besucher von „Advent im Park“ spezielle Attraktionen. Beim Badener Weihnachtswald haben 40 Unternehmen einen lebenden Baum erstanden und selbst dekoriert. Die Lebenshilfe Baden hat etwa in ihrer Werkstatt in der Mariengasse aus Resten von Milchpackungen Christbaumanhänger gebastelt und gemeinsam mit der NÖM einen Christbaum geschmückt.
Alle 40 Bäume werden kurz vor Weihnachten sozial benachteiligten Familien gespendet.

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