Region Baden: Busse fahren öfter. Rechtzeitig vor dem Schulbeginn im Herbst startet der VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) mit neuen Fahrplänen.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 29. Mai 2020 (04:55)
Stadtrat Otto Strauss freut sich über die verbesserten Busverbindungen.
Thomas Lenger

Am 31. August tritt eine Neuordnung sämtlicher Regionalbuslinien im „Ausschreibungsgebiet Baden Region“ und damit auch in Teilen der Region in Kraft. Damit soll es für den größten Teil des Bezirkes, speziell aber auch für viele Orte in der Kleinregion Ebreichsdorf Verbesserungen geben, zu der sich 10 Gemeinden aus dem Steinfeld zusammengeschlossen haben. „Das, wofür sich die Bürgermeister der Kleinregion seit Jahren vehement eingesetzt haben, wird am 31. August dieses Jahres Realität“, freut sich der Obmann der Kleinregion, SPÖ-Stadtrat Otto Strauss.

„Wenn auch in Zeiten der aktuellen Einschränkung aus persönlichen Gründen vermehrt dem eigenen Pkw der Vorzug vor öffentlichen Verkehrsmittel gegeben wird – die Krise wird vorbeigehen und unser Leben wird sich wieder normalisieren. Und dann wird es wichtig sein, dass unseren Bürgern ein modernes und attraktives Busangebot zur Verfügung steht“, ergänzt Strauss.

Neben einer neuen und modernen Busflotte bringt diese Neuordnung mehr Busleistung durch einen durchgängigen Taktverkehr auf nahezu allen Buslinien, Mehrangebot an Wochenenden sowie zusätzliche Kapazitäten zu besonders stark frequentierten Zeiten mit sich.

Für die Kleinregion Ebreichsdorf ergeben sich Verbesserungen, wie ein durchgängiger Stundentakt für die Pendler sowie ein regelmäßiger Taktverkehr über den ganzen Tag und zu den Randzeiten. Weiters wird es eine regelmäßige Bus-Anbindung ins Zentrum von Baden geben und in Orten wie Pottendorf, Trumau, Tattendorf oder Teesdorf werden auch die Siedlungsgebiete besser erschlossen. Außerdem soll es an den Wochenenden ein Mehrangebot und regelmäßigere Verbindungen geben.

Die neuen Fahrpläne gelten mit 31. August und sind voraussichtlich ab dem 4. Juni im Internet unter „anachb.vor.at sowie in der kostenlosen „AnachB“-App abrufbar.