In Altenmarkt wird Kultur gelebt. Die „Kulturfreundlichste Gemeinde“ glänzt mit einer Vielzahl an Höhepunkten.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 01. November 2019 (03:34)
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Der jüngste Kulturverein „Kultour OT“ schuf bereits so einiges und hat noch viel vor: Franz Schuh, Martin Schindelar, Rosemarie Schefstoss,
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 Die Triestingtalgemeinde wurde in den Jahren 2017 und 2018 zur „Kulturfreundlichsten Gemeinde des Bezirkes Baden“ ernannt. Und wenn man das kulturelle Leben der Marktgemeinde einer näheren Betrachtung unterzieht, geschah diese Ernennung völlig zurecht. Vom Männerchor, dem Kirchenchor Hafnerberg, dem Kinderchor, der Perchtengruppe, den Dorfgemeinschaften, der Blasmusik und den Theatergruppen bis hin zum Sportverein, der sogar die „Kultur“ in seinem Vereinsnamen trägt, bietet die Gemeinde Altenmarkt in jedem Kunstbereich eine Vielzahl an Angeboten für die Kulturinteressierten.

Die jüngsten Mitglieder der engagierten Dorfgemeinschaft Thenneberglassen sich die Palatschinken, die von Stefanie Bettel, Patrick Scheibenreiter, Obmann Christoph Steinbacher und Alexander Cepko zubereitet wurden, sichtlich gut schmecken.
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Besonders stolz ist man hier auf das Festival „cellensis“, das heuer vom 8. bis 17. November in insgesamt 20 Aufführungen seinen Niederschlag finden wird. Bekannte Künstler, wie Monika Ballwein, Jörg Schneider, Wolfgang Kogert, Wolfgang Bankl, Cornelia Hübsch und viele andere geben sich in diesem Jahr die Ehre. Auch der Kulturverein „Kultour OT“, wobei das Kürzel „OT“ für „Oberes Triestingtal“ steht, ist mit seinen Veranstaltungen tief im kulturellen Leben verwurzelt.

Genauso wie der „Kulturbahnhof“ in Thenneberg, den der weltbekannte Klarinettist Matthias Schorn zum Leben erweckte und in dem großartige Künstler auftreten, die sonst nur in großen Konzertsälen zu hören sind.

„Wir freuen uns wirklich sehr über die Auszeichnung zur kulturfreundlichsten Gemeinde“, zeigt sich ÖVP-Bürgermeister Balber sichtlich stolz. Und Kulturchef Andreas Bartl, VP, ergänzt: „Das hätten wir uns als so kleine Gemeinde gar nicht erwartet. Aber es zeigt, dass sich der Einsatz lohnt und dass unsere Bemühungen im Kulturbereich durchaus Beachtung finden.“