Halle B wird zu Impf-Zentrum im Bezirk Baden. Die NÖ Landesregierung richtet landesweit 20 Impfzentren ein, jenes für den Bezirk Baden in der Bezirkshauptstadt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 14. April 2021 (05:55)
Am 9. Mai wird in der bewährten Organisationsform der Stadtgemeinde die letzte Corona-Impfung verabreicht. Vizebürgermeisterin Helga Krismer und Bürgermeister Stefan Szirucsek sind stolz auf die reibungslose Organisation der Teststraße.
Stadtgemeinde Baden

Eine gewisse Enttäuschung ist bei den Stadtverantwortlichen zu spüren, dass mit 9. Mai Schluss sein wird mit der von der Stadt organisierten Impfstraße in der Sport- und Veranstaltungshalle. Man habe alles gegeben, um die Abwicklung der Impfung für die Impfwilligen so angenehm wie möglich zu machen. Dafür habe man sich Anregungen „aus ganz Österreich geholt“, wie die Impfkoordinatorin der Stadt Baden, Marie-Therese Jutz betont.

Eines der Geheimnisse des Erfolges liege wohl darin, „dass wir die Menschen nach dem Überprüfen ihrer Daten sofort zu einem Arzt bzw. einer Ärztin weitergeleitet haben, der das Aufklärungsgespräch übernommen hat. Dieser Arzt hat dann den Impfwilligen auch gleich geimpft, es hat aber keinen Stau im Eingangsbereich gegeben, weil wir flexibel auf die Anzahl der Menschen und die Dauer des Aufklärungsgespräches reagiert haben“, betont Jutz. Nachsatz: „Dieses Kojensystem hat sich bewährt.“

Ab 9. Mai wird eine Dienstleistungsgesellschaft des Roten Kreuzes auf Wunsch des Landes NÖ - es soll landesweit dann nur mehr 20 Impfzentren geben, für den Bezirk Baden verbleibt dieses in der Bezirkshauptstadt Baden - in der Halle B ihre Impfstraße aufbauen.
Bürgermeister Sefan Szirucsek, ÖVP, und Vizebürgermeisterin Helga Krismer, Grüne, erläutern: „Daher wird die Impfstraße der Stadtgemeinde nur noch bis zum 9. Mai in der Sporthalle in Betrieb sein. Parallel dazu wird in der Halle B auch die Impfstraße des Landes NÖ starten, sodass diese beiden Impf-Zenten drei Wochen lang quasi in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander in Betrieb sein werden.“ Der Zugang zum Impfzentrum des Landes NÖ in der Halle B soll barrierefrei über die vorhandene Rampe zugänglich sein.

Testbetrieb in Sporthalle läuft weiter

Die Teststraße der Stadt Baden in der Sporthalle werde selbstverständlich auch weiterhin in verlässlich hoher Qualität weiter betrieben, alle bereits gebuchten Impftermine sowie sämtliche Termine für die 2. Teilimpfung in der Impfstraße der Stadt bleiben aufrecht.
In Traiskirchen betreibt die Stadtgemeinde in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Trumau und Oberwaltersdorf seit 16. März eine Impfstraße in den Traiskirchner Stadtsälen. Bis Anfang Juni wird hier jedenfalls weitergeimpft, versichert Bürgermeister Andreas Babler, SPÖ.

Traiskirchen: Zusage für Impfwochen bis Juni

Impfkoordinatorin Karin Akimesko erklärt: „Es freut mich sehr, dass wir in unserer Impfstraße eine Zusage für zwei weitere Wochen Impfstraßen-Betrieb bekommen haben. Derzeit laufen die Zweitimpfungswochen und neue Impftermine wird es nun in den beiden Wochen vom 20. bis 25. April und Anfang Juni geben.“

Die erste der beiden neu frei geschaltenen Impfwochen ist bereits ausgebucht.

In Traiskirchens Impfstraße herrschte bereits in den vergangenen Wochen Hochbetrieb. Babler betont: „In Summe werden wir mit Abschluss der nächsten Wochen dann beachtliche 14.500 Menschen in der Traiskirchner Impfstraße mit Impfungen versorgt haben, eine gewaltige Leistung.“
Lob spricht Babler Impfkoordinatorin Karin Akimesko aus, „die dieses Projekt in so perfekter Art und Weise organisiert und leitet“. Die Zusammenarbeit mit seinen Amtskollegen Natascha Matousek, ÖVP, (Oberwaltersdorf) und Andreas Kollross, SPÖ, (Trumau) sei bestens.
Ein Dank gebührt sowohl in Baden als auch in Traiskirchen allen freiwilligen Helfern und Unterstützern, ohne den Einsatz der Freiwilligen würden die Impfstraßen nicht funktionieren.

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