Neue Orgel eingeweiht. „Jahrhundertereignis“ für die Stadtpfarrkirche Bad Vöslau-St. Jakob: Generalvikar Nikolaus Krasa weihte die Orgel ein.

Erstellt am 28. November 2018 (05:17)
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Die von Generalvikar Nikolaus Krasa eingeweihte neue Orgel in ihrer vollen Pracht.
Wellenhofer

In der Stadtpfarrkirche wurde am Sonntag, so Stadtpfarrer Pater Stephan in seiner Begrüßung, ein „Jahrhundertereignis“ gefeiert. Nach mehr als zweijähriger Bauzeit wurde eine neue Orgel eingeweiht, die genau zum „Tag der Kirchenmusik“ ihre ersten Töne erklingen ließ.

Orgelbaumeister Johann Pieringer skizzierte kurz die Besonderheit der neuen Orgel: „Sie wurde in das historische Orgelgehäuse von Joseph Ullmann aus dem Jahre 1870 eingebaut, insgesamt mit 930 klingenden Pfeifen zwischen 5 Meter und 18 Millimeter Körperlänge“.

Der Spieltisch orientiert sich an dem historischen Gehäuse. Eine Besonderheit der Orgel ist die Celesta, ein Ideophon in Form eines kleinen Klaviers, das mit dem Orgelwerk kombiniert wurde und die einzige österreichweit ist. Generalvikar Nikolaus Krasa hat das Musikinstrument vor dem eigentlichen Gottesdienst geweiht.

Die Festmesse wurde vom Generalvikar gemeinsam mit Stadtpfarrer Stephan Holfer, und Kaplan Michelin Petit-Frere zelebriert. In einer Grußbotschaft im Namen von VP-Landeshauptfrau Johann Mikl-Leitner betonte VP-Landesrat Martin Eichtinger, dass mit der neuen Orgel ein Musikinstrument gebaut wurde, das für viele Generationen Bedeutung hat und ein wichtiger Baustein für die Kirchenmusik das Landes sei.

Ein Filmbericht von „Stadtfilmer“ Werner Predota über die Orgelweihe ist demnächst auch auf www.badvoeslau.at im „Videoportal“ zu sehen.