Debatte um Parkplätze in Bad Vöslau

Erstellt am 15. März 2020 | 03:16
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Die Errichtung des Parkhauses an der Grenze zum Schlosspark fand keine Zustimmung im Gemeinderat. Nun will man Alternativen suchen.
Foto: zVg
Eine besorgte Bürgerin vermutet, dass das Parkhaus in Vöslau jetzt gebaut wird. Noch ist es nicht entschieden.
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„Die Gemeinde Vöslau plant in einem zweiten Anlauf, den Bau des Parkdecks am Rande des Schlossparks durchzuziehen. Dieses Vorhaben ist im Vergleich zu anderen Städten in Europa nicht mehr zeitgemäß“, schreibt eine besorgte Vöslauerin, die anonym bleiben möchte.

Ihrer Ansicht nach, sei es beschlossene Sache, dass das Parkhaus jetzt gebaut werde. Im Dezember wurde der Beschluss zum Bau von der Tagesordnung des Gemeinderates genommen (NÖN berichtete) und das Vorhaben aufgeschoben. „Ein Parkdeck für 100 Autos verursacht mehr Lärm- und -Luftverschmutzung und das an einem Standort, wo sich anschließend Kinderspielplätze befinden und die Kinder auch durch das größere Verkehrsaufkommen gefährdet sind“ meint die Frau.

Im Gespräch mit der NÖN widerspricht Bürgermeister Christoph Prinz (Liste Flammer) und hält klar fest: „Im Rahmen der Parteiengespräche, die vor jeder Gemeinderatssitzung stattfinden, haben wir die Tagesordnungspunkte festgelegt. Dieses Thema steht nicht am Programm.“

Er betont aber, dass man die Wahlversprechen seiner Partei umzusetzen werde und damit den Planungsprozess für die Umgestaltung des Zentrums einleiten möchte. Das bedeute, dass man Parkraum schaffen muss. „Wenn ich Parkraum, Baum und Radweg haben möchte, müssen wir anfangen gemeinsam Überlegungen anstellen. Die Wirtschaft braucht Parkplätze“, sagt Prinz. Nachgedacht wurde bei einem Workshop, bei dem Vertreter der Parteien und der Wirtschaft Ideen ausarbeiteten.

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