„Nicht so schnell!“

Erstellt am 07. Mai 2014 | 06:00
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Foto: NOEN, Wolfgang Wallner
Wohnbau / Standort für „Junges Wohnen“ sorgt weiter für Wirbel. Sozialdemokraten steigen jetzt auf die Bremse.
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KOTTINGBRUNN / Den Fackelzug der Kottingbrunner Sozialdemokraten, wie immer begleitet von den Klängen des Musikvereins Tribuswinkel, nutzte Bürgermeister Andreas Kieslich (SP) zu manchem Seitenhieb gegen die politischen Mitbewerber. Vor allem in der Diskussion um Startwohnungen für Jugendliche („Junges Wohnen) fand Kieslich deutliche Worte.

Das Konzept selbst sei „nicht ganz ausgegoren“, schließlich könne keiner sagen, was passieren solle, wenn die Bewohner die Altersgrenze (35 Jahre) überschreiten: „Sollen wir die Leut‘ dann rauswerfen?“ Und bei der Standort-Frage (die NÖN hatte berichtet) sprach sich Kieslich gegen die u.a. von Koalitionspartner FPÖ befürworteten Areale in der Waldgasse („zu dicht verbaut, venezianische Verhältnisse drohen“) und hinter der Wohnhausanlage Wr. Neustädter Straße 85 aus. Dort hätten die Bewohner liebevoll Schrebergärten angelegt: „Ihnen werden wir sicher keinen Wohnblock vor den Gartenzaun setzen, nur weil schnelle Lösungen vielleicht politisch populär sind!“

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