Sooßer Winzer als Landessieger. Drei Sooßer Winzer dürfen das diesjährige Landessieger-Siegel tragen: Schwertführer 47er, Schlager und Hecher.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 29. Juli 2020 (05:54)
Vorige Woche wurden die prämierten Weinbaubetriebe präsentiert – und Sooß räumte dabei ab. In drei von insgesamt 18 Kategorien holten Sooßer Winzer den Landessieg. Im Bild: Familie Hecher, Österreichische Weinkönigin Diana I, Familie Schlager und Familie Schwertführer 47er.
Leonardo Ramirez

836 Betriebe stellten sich dem größten Weinwettbewerb des Landes und haben rund 5.200 Weine zur Verkostung eingereicht. Vorige Woche wurden die prämierten Weinbaubetriebe präsentiert – und Sooß räumte dabei ab. In drei von insgesamt 18 Kategorien holten Sooßer Winzer den Landessieg.

Der ersten Platz in der Kategorie „Sekt“ ging an das Weingut Hecher mit seinem Muskatcuvéesekt 2018. Bei den Prädikatsweinen holte sich das Weingut Schwertführer 47er mit seiner Chardonnay Trockenbeerenauslese 2018 den Landessieg. Und in der Kategorie „Sortenvielfalt Rot“ gewann der Weinbau Familie Schlager mit seinem Cabernet Sauvignon Reserve 2017. Martin Schwertführer freut sich, dass die Landessieger der Thermenregion aus Sooß stammen. „Die Prämierungen unsere Winzer sind sehr wichtig für die Thermenregion und unseren Ort. Sie zeugen von einer konstant guten Leistung. Von manchen werden wir schon die Straße der Sieger genannt“, erzählt er schmunzelnd, denn die Weinbaubetriebe sind entlang der Hauptstraße angesiedelt.

Die Prämierungen für die Sooßer Winzer sind deshalb bemerkenswert, weil die Anbaufläche im Vergleich zu Weinbaugebieten im Weinviertel (rund 16.000 ha) um ein vielfaches (rund 2.800 ha) kleiner ist. „Die Region zeichnet sich durch eine hohe Sortenvielfalt aus“, meint der prämierte Winzer Johann Hecher. Sein Sieger Sekt (Muskatc-uvée 2018) wird gerne als Apéritif. getrunken. „Gerade im Sommer eignet sich das dafür sehr gut. Es trinken das aber nicht nur die Damen, sondern auch die Herren gerne. Und der 2018-Jahrgang war ein sehr guter Jahrgang“, erklärt Hecher. Die „Neuner-Jahrgänge“ fielen auffallend oft gut aus. Diese Serie setzt sich 2019 fort. Das Wetter hatte positive Auswirkungen auf Fruchtaromen und Säurestruktur, die Hauptlese war planmäßig.