Um 240.000 Euro betrogen: Verurteilt. Mann hat 240.000 Euro nicht investiert, sondern behalten. Urteil: Acht Monate unbedingt.

Von Brigitte Steinbock. Erstellt am 27. November 2019 (03:02)
Statt in Immobilien zu investieren, wurde das Geld privat ausgegeben.
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Weil er einen Mann in Oberwaltersdorf geschäftlich betrogen und auch ihn und seine Lebensgefährtin mit der Androhung von Tod und Verstümmelung durch einen Säureangriff erpresst haben soll, stand ein 41-jähriger Serbe vor Gericht. Der Mann gab zu, dem Österreicher 240.000 Euro zu schulden, wies aber jede Drohung von sich.

Laut dem Verteidiger gab es ab 2006 eine freundschaftliche und geschäftliche Beziehung zwischen Angeklagtem und Opfer. Bis 2012 war auch alles bestens. Dann starb allerdings der Bruder des Angeklagten und der verwendete Geld, das er vom Opfer zur Investition in Immobilien in Serbien bekommen hat, für private Zwecke. Daraus resultierten die Schulden von 240.000 Euro. Dies gab der Serbe vor Gericht auch klar zu. Dafür wurde er zu 24 Monaten, davon acht unbedingt – nicht rechtskräftig - verurteilt. Von der Erpressung wurde der Mann freigesprochen.