E-Autos & deren Besitzer tanken in Heiligenkreuz Kraft. Parken und Beten: Während ihre E-Autos Strom beziehen, können deren Besitzer ebenfalls ihre Batterien aufladen.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 16. April 2019 (04:08)
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Robert Busch, Günter Bergauer, der die die Tafel stiftete, VP-Gemeinderat Christian Schalk, VP-Vize Johannes Grasel und Anton Steiner.
Stephanie Pirkfellner

Im September des Vorjahres wurde durch eine Initiative der „katholischen Männerbewegung“ ein Jugendkreuz aus dem Wald geborgen, das dort einsam und verlassen umherstand.

Robert Busch, Dekanatsobmann der Männerbewegung Seelsorgeraum Wienerwald.
NOEN

Das aus dem Jahr 1946 stammende Kreuz wurde restauriert, auf dem neuen Platz vor der Feuerwehr und dem Musikheim aufgestellt und eingeweiht. Die NÖN berichteten darüber in der Ausgabe vom 18. September. Die Männerbewegung veranlasste nun, rechtzeitig vor dem nahenden Osterfest, bei diesem Kreuz einen Parkplatz für „Park & Pray“ zu schaffen. Die Idee dahinter? Laut Niki Haselsteiner vom Projektbüro „Offene Kirche“ des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien, gäbe es in Wien und Niederösterreich bereits einige dieser Plätze: „Park & Pray ermöglicht den Menschen, hier Halt zu machen und sich ein wenig Ruhe und Besinnung im Alltagstrubel zu gönnen“.

Einen ganz besonders praktische „Nebeneffekt“ bietet der neu geschaffene Parkplatz hier in Heiligenkreuz, denn in unmittelbarer Nähe befinden sich Elektrotankstellen für Autos und Zweiräder. Während also die Elektromobile neue Kräfte sammeln, bietet sich auch für deren Besitzer die Möglichkeit, ihre Seelen neu aufzuladen.