Erstellt am 19. August 2013, 00:00

Pater Josef geht. Abschied vom Pfarrer / Pater Josef Riegler verlässt
Pfaffstätten und welchselt ins Kloster Schlierbach.

Neun Jahre lang war Pater Josef Riegler Pfarrer in Pfaffstätten.  |  NOEN
Von Ch. Haas & S. Jedlicka

PFAFFSTÄTTEN / Neun Jahre lang hat der Zisterzienserpater Josef Riegler in der Pfarre Pfaffstätten gewirkt. Ende August heißt es nun aber Abschied nehmen vom engagierten Seelsorger, der 1983 im Stift Heiligenkreuz zum Priester geweiht worden war. Mit 1. September wechselt er von Niederösterreich nach Oberösterreich in das Kloster Schlierbach.

Neue Aufgabe in OÖ: „Müssen uns erst kennen lernen“

„Ich übernehme dort die Leitung des Klosters für drei Jahre und mir wurde, wenn alles gut läuft, die Stelle des Abtes in Aussicht gestellt“, bestätigt Pater Josef auf Nachfrage der NÖN. Wegen Spannungen im Konvent besitzt das Kloster mit 26 Mönchen seit fünf Jahren keinen Abt. „Wir müssen uns erst kennen lernen“, ist der Zisterzienser zuversichtlich, eine Einigung erzielen zu können. Schließlich sei er für den Konvent doch eine neutrale Person.

Neuer Pfarrer wird Pio Suchentrunk

Neue Herausforderungen warten also auf Pater Josef: die Betreuung von 15 Pfarren und die Leitung des Stiftsgymnasiums mit 500 Schülern. Nicht zu vergessen die berühmte Käserei und Glaserei in Schlierbach. Für all diese Aufgaben ist der Seelsorger aber bestens gerüstet, wirkte er doch zehn Jahre als Hauptökonom des Stiftes Heiligenkreuz, parallel dazu war er Pfarrer in Pfaffstätten und insgesamt 19 Jahre als Religionslehrer in Volks- und Hauptschulen und der Handelsakademie tätig. „Ich fange wieder bei Null an. Was ich mitnehme, ist mein Geist und meine Erfahrung“, meint er optimistisch.

Neuer Pfarrer in Pfaffstätten und Trumau wird der 45-jährige Pater Pio Suchentrunk, der bisher Pfarrer in der Stiftspfarre Heiligenkreuz war. Am 30. August haben die Pfaffstättner noch einmal Gelegenheit, mit Pater Josef zu plaudern und zwar bei einer Abschiedsfeier im Pfarrheimgarten. Nach der Hl. Messe um 18 Uhr geht’s gemütlich zu, bei Spanferkel und Pfaffstättner Weinen.