Die Melodien entstehen im Kopf. Der 18-jährige Heinrich Fuhrmann schaffte Platz zwei bei „Jugend komponiert“.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 01. Juni 2019 (03:26)
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Das Saxofon-Trio mit Johanna Kirner, Mojca Pecman und Anton Prettler brachte das Stück mit dem Titel „Its Snowing“ von Nachwuchskomponist Heinrich Fuhrmann in Salzburg zur Erstaufführung. Ganz so unpassend war der Titel nicht, in der vorigen Woche gab es in Salzburg durchaus noch Schnee.
privat

Heinrich Fuhrmann lernt in der Musikschule Pfaffstätten die Instrumente Geige und Klavier. Schon im Vorjahr machte er mit Platz 2 beim Wettbewerb „Jugend komponiert“ auf sich aufmerksam, heuer schaffte er ein Da capo. Ein erster Preis wurde auch heuer nicht vergeben. Die Melodien entstehen in seinem Kopf, er braucht sie nur noch aufzuschreiben.

Das Stück „It’s snowing“ komponierte er für drei Saxofone, das war eine Bedingung des Wettbewerbs. Die Uraufführung fand anlässlich des Preisträgerkonzerts an der Universität Mozarteum in Salzburg am 18. Mai statt. Der junge Komponist besucht das Gymnasium Frauengasse in Baden. Die schriftliche Matura hat er bereits hinter sich, die mündlichen Prüfungen stehen ihm noch bevor. Musik liegt durchaus in den Genen der Familie Fuhrmann.

„Mein Onkel Leopold spielt Saxofon, er konnte mir so manchen Hinweis geben“, erzählt Heinrich. Beruflich soll es in eine technische Richtung weitergehen. „Ich möchte Elektrotechnik an der TU Wien studieren“, berichtet der junge Musiker, der zur Zeit auch die Tanzschule besucht.