Großheurigen-Bilanz 2019: Ruf ertönte vom Berg. Winzer sind sehr zufrieden. Zum Abschluss: Viertelsfestival verabschiedete sich mit Live-Übertragung.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 29. August 2019 (11:03)
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Scheuten den Aufstieg zur Rudolf Proksch Hütte nicht: Johann Duffek, Robert Beibl, Reinhard Schiefert, Robert Schiefert, Michael Schiefert, Peter Artner, Michael Weil (Obmann Gebirgsverein), Robert Bleibl, Tontechniker Stefan Vock, Markus Geiselhart, Leopold Fuhrmann, Peter Meissner.
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Großheurigenwinzer-Obmann Dietmar Schalko ist mit dem Verlauf des Heurigens sehr zufrieden. Er bilanziert: „Die Heurigen-Wirte haben elf Tage lang gute Großheurigen-Geschäfte gemacht. Im Großen und Ganzen hat alles sehr gut gepasst.“

Am Frühschoppen-Tag und am Tag der Tracht waren laut Schalko die meisten Besucher am Großheurigen unterwegs. Pro Tag hätten sich zwischen 500 und 1.000 Besucher in der Stiftgasse befunden. Die Besucher würden zwar nicht gezählt, „aber anhand der belegten Stellplätze kann man erkennen, wie viele Besucher da sind“, berichtet Schalko.

Alphorn Duo bot den „Pfaffstättner Hirtenruf“

Ein tolles Finale legte auch das Viertelsfestival hin. Wer am letzten Konzerttag den Tönen in Pfaffstätten folgen wollte, musste hinauf zur Rudolf Proksch Hütte, wo ein Bläserquintett des Musikvereins und ein Alphorn Duo aufspielten.

Letzteres interpretierte den „Pfaffstättner Hirtenruf“, der von Markus Geiselhart eigens für diese Veranstaltung komponiert wurde.

Die Musik wurde zum Erstaunen des Publikums plötzlich auch am Großheurigen hörbar und die Interpreten dank einer Live-Übertragung auf einer Video-Wand auch sichtbar.

Der Applaus gehörte Leopold Fuhrmann, der es schaffte, unter dem Titel „Folge den Tönen“ im Rahmen des Viertelsfestivals rund 20 Veranstaltungen mit jungen Nachwuchstalenten aus Musik und Literatur auf und über die Bühne zu bringen.

Für Bürgermeister Christoph Kainz der Beweis: „Der Großheurige ist für Pfaffstätten nicht nur die größte und schönste Veranstaltung, ich bin vor allem stolz, dass sich dieses Weinfest seit 65 Jahren bei vielen Gästen aus Nah und Fern mittlerweile seit Generationen größter Beliebtheit erfreut. Vor allem die hohe Anzahl an jungen Gästen am Tag der Tracht aber auch die vielen Familien am Familientag sind ein Zeichen dafür, dass es den Pfaffstättner Großheurigen noch die nächsten Jahrzehnte geben wird.“