Grüne-Gemeinderätin Elisabeth Rigler: „6.000 Euro sind zu wenig“

Erstellt am 02. April 2022 | 05:18
Lesezeit: 2 Min
Sitzungszimmer Sessel Besprechungsraum Symbolbild
Symbolbild
Foto: Pixabay_marinabridger
Grüne sehen keine gleichwertige finanzielle Gewichtung der Jugendarbeit.
Werbung

Die vergangene Gemeinderatssitzung hatte es insofern in sich, dass wichtige Projekte beschlossen wurden. Dazu zählte auch, dass die Jugendarbeit auf einen neuen Weg gebracht werden sollte.

Grünen-Sprecherin und Gemeindevorständin Elisabeth Rigler erklärt dazu: „Wir sind froh, dass hier endlich ein Zugang gesucht wird und wir werden auch – sofern das ermöglicht wird – aktiv mitarbeiten. In den letzten Jahren wurden Vorschläge unsererseits stets mit der Sorge um Vandalismus oder Ähnlichem abgelehnt.“

440_0008_8316153_bad13jj_elisabeth_rigler_neu.jpg
Elisabeth Rigler, Sprecherin der Grünen.
Foto: privat

Der einzige Wermutstropfen für die Grünen: „Für uns ist die Wertigkeit dieser Jugendarbeit zu gering gehalten. Es sind 6.000 Euro vorgesehen. Im Vergleich dazu wird Vorhaben wie Festivitäten (15.000 Euro) und Denkmäler (60.000 Euro) ein immens großer Stellenwert eingeräumt.“

Bürgermeister Christoph Kainz, ÖVP, will nicht, dass die einzelnen Vorhaben in ihrer Wertigkeit gegeneinander ausgespielt werden.

440_0008_8316140_bad41jj_christoph_kainz.jpg
ÖVP-Bürgermeister Christoph Kainz.
Foto: JJ

Außerdem betont er: „Ich bin sehr verwundert über die Haltung der Grünen. Wir setzen gerade neue Schwerpunkte und wollen eine Umfrage unter den Jugendlichen durchführen – das war auch im Ausschuss einstimmig – um herauszufinden, was die jungen Leute wollen. Meine Ansprechpartner sind die Jungen, nicht die Grünen, was immer der Wunsch der Jugend ist, diesen werden wir versuchen umzusetzen“. Die 6.000 Euro seien jedenfalls ein Zeichen, „um zu zeigen, dass uns die Jugend etwas Wert ist“.

Der von den Grünen geforderte Jugendraum über alle Parteigrenzen hinweg „ist bis jetzt von Jugendlichen als Wunsch noch nicht an mich herangetragen worden“, stellt Kainz klar. Auch wenn die Grünen hinter der Umfrage stehen, hält Rigler noch einmal fest: „Wir sehen den Teil der Bevölkerung, der unsere Zukunft ist, nicht als Randposten, sondern als wichtige Zielgruppe, für die es gemütliche Orte für Zusammenkünfte – sei es indoor oder outdoor – geben muss.“

Werbung