Partnerschaft in Bildern: Heimatmuseum sucht nach Zeitzeugen

Erstellt am 27. Februar 2022 | 04:01
Lesezeit: 2 Min
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Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde 1972.
Foto: Heimatmuseum
Das Heimatmuseum ist auf der Suche nach Zeugnissen, die die Gemeindepartnerschaft mit Hörstein dokumentieren.
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Im Jahre 1971 suchte die damals noch eigenständige deutsche Gemeinde Hörstein nach einer Partnergemeinde in ganz Europa. Die Niederösterreichische Landesregierung empfahl Pfaffstätten.

Alfred Haselmann, Obmann des Heimatmuseumsvereins Pfaffstätten weiß: „Bei gemeinsamen Besuchen stellten die Gemeindevertreter Gemeinsamkeiten zwischen ihren beiden Orten fest, wie den Weinbau und die Freude am geselligen Beisammensein. Am 3. August 1972 wurde die Verschwisterungsurkunde unterzeichnet. Für Pfaffstätten führten Bürgermeister Johann Hösl, für Hörstein Bürgermeister Hermann Kern die Feder.“

Dabei waren auch der damalige NÖ Landeshauptmann Andreas Maurer und Amtmann Walter Scharwies, der spätere Bürgermeister von Alzenau. 1975 wurde Hörstein als Ortsteil der Stadt Alzenau eingemeindet, welche die Partnerschaft übernahm und bis heute weiter pflegt. Alzenau gehört noch zu Bayern, wobei die Nähe zu Frankfurt und damit zu Hessen schon zu spüren ist. Für das große Jubiläumsereignis dieses Jahres, „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Pfaffstätten“, in dessen Rahmen auch „50 Jahre Gemeindepartnerschaft Hörstein“ gefeiert wird, „suchen wir noch Fotos, Geschichten und Anekdoten“, berichtet Haselmann. „Wenn uns jemand diesbezüglich etwas zur Verfügung stellen kann, dann freut uns das sehr.“

Wer Fotos für die Ausstellung hat, kontaktiert Alfred Haselmann unter 067696614 oder sendet ein e-mail an office@heimatkundeverein.at .

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