Landschaftspfleger leisten Beitrag zur Artenvielfalt. Vierbeinige Landschaftspfleger bekamen vorige Woche Verstärkung durch Umweltbaustelle-Helfer.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 18. August 2019 (03:25)
Fussi
Teilnehmer der Umweltbaustelle mit Christoph Kainz, Umweltgemeinderat Günter Wurzer, Irene Drozdowski, Erich Frank und Andreas Griebaum vom Alpenverein.

Als stolze Bioshärenparkgemeinde setze sich die Marktgemeinde für die Erhaltung der Trockenrasen ein, betonte VP-Bürgermeister Christoph Kainz im Rahmen eines Pressegesprächs. Die Flächen im heutigen Naturschutzgebiet Heferlberg-Glaslauterriegel-Fluxberg in Pfaffstätten zählen zu den blumen- und insektenreichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Als neuen Partner neben dem Biosphärenpark konnte die Gemeinde den Landschaftspflegeverein Thermenlinie von Biologin Irene Drozdowski gewinnen. Gemeinsam wolle man das Signal setzen, „jeder kann seinen Beitrag zur Artenvielfalt beitragen“, sagte Kainz.

„Die ehemals großflächig vorhandenen, besonders wertvollen Lebensräume sind heute selten und auf regelmäßige Pflege angewiesen“, pflichtet die Expertin bei. Seit 2008 zieht Schäfer und Biobauer Erich Frank mit seinen Krainer Steinschafen über diese Flächen und trägt damit zu ihrem Erhalt bei. Einige Tage wurde er nun von jungen Freiwilligen auf der Umweltbaustelle des Alpenvereins „Vielfalt am Alpen-Ostrand“ unterstützt.

Mit Säge und Baumschere setzten sie sich für die Artenvielfalt der Trockenrasen und gegen das Insektensterben ein. Abseits davon arbeite man das ganze Jahr über mit Schulklassen zusammen. Im Herbst werde auch wieder die Feuerwehr beim Schneiden der Büsche mit der Motorsäge helfen, berichtet Drozdowski.