"Schätze" sollen im Naturschutzgebiet gepflegt werden. Viele freiwillige Helfer arbeiteten mit, damit die kostbaren Trockenrasengebiete nicht zuwachsen.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 31. Oktober 2019 (03:32)
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Waren voll motiviert mit dabei: die Volkschülerinnen- und Schüler aus der zweiten Klasse der Volksschule Pfaffstätten.
Artner

Der bunt blühenden Trockenrasen im Naturschutzgebiet Heferlberg-Glaslauterriegel-Fluxberg, in der Einöde und auf so mancher Weingartenböschung sind außerordentlich wertvolle, EU-weit geschützte Lebensräume mit einer unglaublichen Vielzahl von seltenen Tieren, Pilzen, Flechten und Pflanzen. Bürgermeister Christoph Kainz, ÖVP, ist zurecht stolz: „Diese Gebiete zählen zu den Hochburgen der Artenvielfalt in Europa. Für Nichtbiologen ist das noch immer schwer einzuordnen. Vergleicht man unsere Trockenrasen mit bekannten Bauwerken, so haben wir in unserer Gemeinde Kulturschätze, die mit Stift Melk oder der Römerstadt Carnuntum vergleichbar sind.“

Im Frühling, Sommer und Herbst haben sich wieder viele Menschen unentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt. Höhepunkt der über das ganze Jahr durchgeführten Arbeiten waren die Trockenrasenpflege-tage, die vor Kurzem stattfanden und vom Landschaftspflegeverein organisiert wurden.

Der Dank der Gemeinde gebührt den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die den Büschen mit Astscheren zu Leibe rückten. Kainz freut sich: „Ein herzliches Dankeschön an die insgesamt 576 Helfer sowie an die fleißigen Kuchenbäckerinnen im Rahmen der Genussmeile 2019, die so mitgeholfen haben, die Betreuung der Schulklassen-Pflegetermine mit zu finanzieren.“