Baden: Zoff um Umwidmung

Erstellt am 06. April 2022 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
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Das betreffende Grundstück.
Foto: Fussi
NEOS vermissen bei Friedhofs-Grundstück Transparenz und schalten Gemeindeaufsicht ein.
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Die NEOS empören sich über die Umwidmung des Grundstücks Steinbruchgasse 14 von „Grünland-Friedhof“ auf „Bauland-Wohngebiet“. Die Umwidmung erfolge „ohne Not und ohne den geringsten Vorteil für die Stadt Baden“, wirft LAbg Helmut Hofer-Gruber, vor. „Der Eigentümer – die Pfarre St. Christoph – kann sich über einen schönen Wertzuwachs freuen.“ Er vermisse Transparenz und habe „die Gemeindeaufsicht über diesen dubiosen Vorgang informiert.“

Pfarrgemeinderat Christian Ecker versichert, dass der von den NEOS beklagte „Wertzuwachs“, nicht für Luxusprojekte aufgewendet werde, sondern „schlicht dafür, um die Bausubstanz der Pfarrkirche St. Christoph und die des Friedhofs, beide Objekte wertvolle Kulturgüter unserer Stadt, instand zu halten.“ Otto Wolkerstorfer, Mitglied im Vermögensverwaltungsrat, spricht von einem normalen Vorgang. Es handle sich um eine nachträgliche Korrektur aus den 60er Jahren. Am Areal war früher eine Gärtnerei und ein Verwaltungsgebäude, aktuell lebe noch ein Friedhofsarbeiter dort.

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