Baden: Eigeninitiative ist erwünscht

Erstellt am 09. Februar 2022 | 04:31
Lesezeit: 3 Min
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Stadtpfarrer Clemens Abrahamowicz  blickt zuversichtlich in die Zukunft.
Foto: privat / shutterstock.com; Gwoeii
Pfarrer Clemens Abrahamowicz darüber, welche Aufgaben in St. Stephan anstehen.
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Drei zentrale Aufgaben gebe es laut dem Badener Stadtpfarrer Clemens Abrahamowicz, welche in seiner Pfarre Baden St. Stephan anstünden. Diese wolle er zusammen mit dem am 20. März 2022 neu gewählten Pfarrgemeinderat angehen.

„Wir müssen sie motivieren, wieder in die Kirche zu kommen und ihnen Freude machen“
Badener Stadtpfarrer Clemens Abrahamowicz

„Jene, die aufgrund von Corona das Praktizieren in der Kirche unterlassen haben, werden wir hoffentlich wieder zurückgewinnen können. Wir müssen sie motivieren, wieder in die Kirche zu kommen und ihnen Freude machen“, beschreibt Abrahamowicz die erste Herausforderung.

Weiters wolle man pfarrintern daran arbeiten, den Glauben zu vertiefen, sowohl biblisch als auch insgesamt spirituell. Dies diene auch dazu, die Botschaft der Kirche weiter hinauszutragen und eine einladende Gemeinde zu sein. „Der in meinen Augen dritte wichtige Punkt ist die Zusammenarbeit mit anderen Pfarrgemeinden. Hier sollten Synergien entstehen, um gemeinsam in der Stadt Baden eventuell gemeinsame Dinge anzugehen“, sagt der Pfarrer.

Es habe glücklicherweise keine Schwierigkeiten dabei gegeben, genügend Personen zu finden, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl aufstellen lassen. Clemens Abrahamowicz freut sich: „Ich würde fast sagen, dass es sich dabei um ein kleines Wunder handelt. In anderen Gemeinden war es nicht allzu einfach, jemanden zu finden, wie ich hörte. Ich bin jedenfalls Gott dankbar, dass ich so viele Leute ansprechen konnte“. Viele hätten direkt zugesagt, manche auch noch weitere Bekannte gefragt, ob sie denn Interesse hätten. So konnte man gemeinsam zahlreiche Frauen und Männer gewinnen.

Pfarrgemeinderäte sollen ehrliches Interesse zeigen

Natürlich stellt der Stadtpfarrer auch gewisse Ansprüche an einen Pfarrgemeinderat bzw. eine Pfarrgemeinderätin. Besonders relevant sei für ihn: „Die entsprechende Person sollte wirklich am Gemeindeleben teilnehmen und ehrliches Interesse zeigen. Auch sollte sie eine gewisse Form von Eigeninitiative entwickeln, in echter und liebender Hingabe“. Man solle also nicht lediglich eine Art „Befehlsempfänger“ sein, sondern aus eigenem Antrieb heraus Ideen und Vorschläge einbringen, um mit der Pfarrgemeinde Neues aufbauen.

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