NEOS Traiskirchen fordern mehr Laptops. Die NEOS Traiskirchen fordern mehr Laptops für Traiskirchens Schülerinnen und Schüler. Die Stadtgemeinde müsse den Bedarf feststellen. Der zuständige Schulstadtrat Clemens Zinnbauer, SPÖ, kontert, dass dies alles bereits geschehen sei.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 15. September 2020 (13:01)
NEOS-Mandatar Attila Janos will, dass alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu Internet und Laptops haben.
NEOS

Laut NEOS haben die Corona-Krise und der Shutdown im Frühjahr 2020 gezeigt, dass Homeschooling manche Familien nicht nur organisatorisch beansprucht, sondern sie auch vor erhebliche finanzielle Herausforderungen stellen kann. Auch jetzt im Herbst, fürchtet NEOS-Gemeinderat Attila Janos, ist - aufgrund der steigenden Zahlen der Neuinfektionen mit Covid19 - mit partiellen Schulschließungen zu rechnen.

Die NEOS Traiskirchen möchten, dass alle Traiskirchner Kinder ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können. Unabhängig von sozialem Background. Familien ohne Laptop und/oder ohne Internet sind 2020 zwar nicht mehr die Regel, aber auch die Kinder dieser Familien müssen am Unterricht teilhaben können.

Daher sei es notwendig, den Bedarf an Laptops bei Schulkindern und deren Eltern in der Gemeinde Traiskirchen zu erfragen. Ebenso zum Problem können die monatlichen Kosten für Internetnutzung werden. Janos betont: "Auch hier stehen wir in der Pflicht, soziale Notlagen auszugleichen und auf Antrag der Betroffenen technische Voraussetzungen zu schaffen und finanzielle Hilfestellungen zu gewähren." Daher fordern die NEOS Traiskirchen den zuständigen Schulstadtrat auf, in dieser wichtigen und dringlichen Sache tätig zu werden, "die notwendigen Daten zu erfassen und die daraus abgeleiteten Unterstützungsmaßnahmen in die Wege zu leiten".

Schulstadtrat Clemens Zinnbauer meint, dass die NEOS mit ihrer Forderung nach mehr Laptops zu spät kommen.
privat

Die SPÖ mit Schulstadtrat Clemens Zinnbauer kontert scharf und wirft den NEOS vor, wesentliche Dinge zu verschlafen. Zinnbauer kommentiert: "Nach dem Start der zweiten Schulwoche, jetzt hat dann ein jeder den Schulanfang mitbekommen! Zum Glück müssen die Kinder unserer Stadt nicht auf euch warten, liebe NEOS."

Bereits zum Lockdown im Frühjahr habe die Stadtgemeinde besonders belasteten Familien Laptops zur Verfügung gestellt und Kinder, die kein Internet hatten, sogar einen Internetwürfel bereit gestellt. "Selbstverständlich erheben wir schon seit längerem den aktuellen Bedarf an technischem Equipment fürs Homeschooling in diesem Schuljahr. In Traiskirchen lassen wir kein Kind zurück. Es ist schön, wenn die Opposition unser Anliegen teilt, nur ein bisschen bessere Recherche wäre zukünftig schon ganz gut", bekräftigt Zinnbauer.