Messer im Backrohr sorgte für Feuerwehreinsatz. Am Dienstagabend rückte die Freiwillige Feuerwehr Pottendorf im Bezirk Baden zu einem Brandverdacht in ein örtliches Wohngebiet aus - vor Ort bot sich ihnen beißender Rauch und ein nicht alltäglicher Grund für den Einsatz...

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 10. Oktober 2018 (12:16)
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Da beißender Geruch in der betroffenen Wohnung wahrnehmbar war, machte sich nach dem Eintreffen der Pottendorfer Wehr sofort ein Atemschutztrupp für einen etwaigen Einsatz bereit.

Nach Rücksprache mit der angetroffenen Wohnungsbesitzerin war die Situation schnell klar: Sie hatte ein Kürbisgericht machen wollen, das Messer blieb beim Versuch den noch rohen Kürbis zu zerteilen aber einfach stecken und ließ sich nicht mehr von der Frau herausziehen. Deshalb versuchte sie es mit dem Garen im heißen Backofen. Das Problem dabei: Die Frau schlief ein, während das Messer samt Kürbis im heißen Backrohr blieb...

Ein aufmerksamer Nachbar nahm allerdings den beißenden Geruch wahr und alarmierte die Feuerwehr. Diese entfernte das Brandgut aus dem Ofen und brachte es ins Freie. Danach belüftete man die Wohnung.

"Da bei dem Kochversuch im Backrohr ebenfalls Kunststoff geschmolzen war und zu diesem Zeitpunkt unklar war wie lange die Person dem giftigen Rauch ausgesetzt war, wurde das Rote Kreuz Ebenfurth/Landegg über die BAZ nachalarmiert, welche die Vitalfunktionen der Frau kontrollierte", berichtete die Feuerwehr in einer Aussendung.