In Bachbett geschlittert: Unfall endete glimpflich. In den frühen Morgenstunden schlitterte heute in Pottenstein ein Fahrer mit seinem Auto in das Bachbett der Triesting.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 29. November 2018 (08:56)

Die Freiwillige Feuerwehr Pottenstein wurde in der Nacht auf Donnerstag gegen 4.32 Uhr von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einer Fahrzeugbergung Höhe Bahnhof alarmiert.

In den frühen Morgenstunden hatte ein junger Mann aus bislang unbekannten Gründen, aus Richtung Berndorf kommend, auf der Hainfelder Bundesstraße kurz nach der sogenannten "Bahnhofsbrücke" die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er war über die Gegenfahrbahn in die Uferböschung der Triesting geschlittert, wo die Fahrt durch das Gestrüpp gebremst wurde und an einem Baum endete.

Der Fahrer verletzte sich glücklicherweise bei dem Unfall nicht und konnte von selbst die Einsatzkräfte über den Feuerwehrnotruf 122 verständigen.

„Wir rückten unverzüglich zur Einsatzadresse aus, wo der Mann uns bei minus 5 Grad Celsius schon erwartete. Nach der Sicherung der Unfallstelle und der Errichtung des vorsorglichen Brandschutzes wurde mit der Bergung des Fahrzeuges begonnen. Der Insignia saß im Gestrüpp fest, deshalb musste er zuerst mit der Motorsäge freigelegt werden. Danach konnte das Auto mit der Seilwinde behutsam aus dem Graben gezogen werden“, schildert Markus Hackl von der FF Pottenstein.

Während der Bergearbeiten war es notwendig, zeitweise den Verkehr anzuhalten, die Feuerwehr bitte dies zu entschuldigen. Hackl weiter: „Da das Unfallauto nicht mehr fahrbereit war, mussten wir es auf Rangierroller packen, und zur Sicherstellung auf einen nahegelegenen Abstellplatz ziehen.“

Nachdem schließlich auch die Fahrbahn von diversen Verschmutzungen gereinigt war, rückten die Feuerwehrleute mit zwei Tankfahrzeugen, mit insgesamt 8 Mann Besatzung, zurück ins Gerätehaus ein.

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