Lkw-Zug drohte in Graben zu kippen. Aufgrund winterlicher Fahrbahnverhältnisse geriet ein 37-Tonner in das weiche Straßenbankett und drohte umzukippen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 20. Februar 2018 (15:23)
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Am Dienstagvormittag um 10.04 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einer Lkw-Bergung alarmiert.

Der Fahrer des mit Altpapier beladenen Sattelzuges, der aus Richtung Pottenstein kommend über die Passstraße des "Halses" unterwegs gewesen war, kam bei einem Wendemanöver in das weiche Straßenbankett. Hier versank das 37-Tonnen schwere Nutzfahrzeug mit den Reifen im mit Schnee bedeckten sandigen Boden.

Schwere Last mittels Seilwinde und Umlenkrolle gesichert

Der Aufleger des Lkw geriet in Schräglage und drohte in den Straßengraben zu kippen. Versuche, den Laster noch selbst aus der misslichen Lage zu manövrieren, scheiterten. So verständigte der Lenker über den Feuerwehrnotruf 122 die Einsatzkräfte.

„Als wir kurz darauf die Unglücksstelle an der LH138 erreichten, erwartete uns der Mann bereits. Um ein weiteres Abrutschen des Anhängers zu verhinderten, sicherten wir die schwere Last mittels Seilwinde und Umlenkrolle“, berichtet Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeiter Markus Hackl. Beamte der Polizeidienststelle Berndorf sicherten die Einsatzstelle und ließen die Passstraße einstweilig sperren.

Da der Sattelzug auch nicht mit dem Pottensteiner Tankfahrzeug aus der festgefahrenen Situation zu ziehen war, wurde das schwere Kranfahrzeug der Feuerwehr Mödling zur Unterstützung angefordert. Als dieses dann die Einsatzadresse erreichte, konnte der Lkw samt Aufleger behutsam zurück auf die Straße gezogen werden.

Da bei dem Lastkraftwagen keine Schäden entstanden, konnte der Fahrer seine Fahrt über den Hals fortsetzen.

Die FF Pottenstein rückte mit ihren zwei Fahrzeugen und insgesamt fünf Mann Besatzung nach drei Stunden Einsatzdauer zurück ins Gerätehaus ein. Die Straße wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

„Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Mödling, die uns mit fünf Kameraden unterstützten, für die gute Zusammenarbeit“, so Hackl.

Weitere Infos auf www.feuerwehr-pottenstein.at