Trauer um Fritz Engl

Der Gründer der Pottensteiner Topothek verstarb nach einer schweren Krankheit im 70. Lebensjahr. Die Beerdigung findet am kommenden Freitag statt.

Erstellt am 11. Januar 2019 | 05:13
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Friedrich Engl
Foto: NOEN

Der bekannte Topothekar Friedrich Engl verstarb am 26. Dezember im Krankenhaus Wiener Neustadt an einer schweren Krankheit. „Fritz“, wie ihn seine Freunde nannten, hätte am 28. März seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Der gebürtige Further erlernte bei der Firma Hofbauer in Pottenstein den Beruf des Werkzeug- und Baustoffverkäufers, war danach in der Raiffeisenkasse Weissenbach angestellt. Später wechselte er zur Spedition Bischof in die Buchhaltung und legte die Prüfung zum Bilanz-Buchhalter ab. Zuletzt war Engl in seiner aktiven beruflichen Zeit Bilanzbuchhalter bei Shell Austria.

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Zu seinen ehrenamtlichen Aktivitäten zählte der Elternverein des Berndorfer Gymnasiums und in der HTL-Mödling und Engl engagierte sich sehr im niederösterreichischen Landesverband der Elternvereine. In Pottenstein war er zuletzt Organisationsreferent im Seniorenbund, Rechnungsprüfer im Figl-Verein, Vorstandsmitglied und Kassier im Forum für Kultur und Fremdenverkehr sowie maßgeblicher Topothekar mit seiner Gattin, die er liebevoll „Mecki“ nannte.

„Mit Fritz Engl verlieren wir einen äußerst engagierten Mitbürger, der in Pottenstein viel bewegte"

Auch Bürgermeister Daniel Pongratz (SPÖ) trauert um Engl: „Mit Fritz Engl verlieren wir einen äußerst engagierten Mitbürger, der in Pottenstein viel bewegte. Nach der Zusammenlegung zweier Vereine, erlebte das Forum für Kultur und Fremdenverkehr, das er gemeinsam mit seiner Gattin wiederbelebte, einen Aufschwung. Sein größtes Projekt war aber die Topothek, die er mit sehr viel Engagement und Herzblut einrichtete. Sein Tod war durch die Krankheit zwar absehbar, kam aber zu Weihnachten dennoch plötzlich. Mein Mitgefühl gilt in erster Linie seiner Frau Mecky, seiner Tochter und Enkeltochter sowie seinem 92-jährigen Vater.“

Friedrich Engl wird am 11. Jänner um 14 Uhr auf dem Pottensteiner Friedhof verabschiedet. In seinen letzten Tagen dachte er noch an in Not geratene Triestingtaler und bat darum, zu ihren Gunsten auf Kranzspenden zu verzichten.