Kritik an Kosten für Weilburg-Ausstellung

Erstellt am 25. März 2015 | 06:40
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Frau mit Münzstapel beim Geld sparen münzen
Foto: NOEN, Erwin Wodicka
Bürgerliste hält Beauftragung einer Wiener Agentur für unnötig. Organisator Hans Hornyik verteidigt die Entscheidung.
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Eine Aufarbeitung der Geschichte der Weilburg in Baden soll im Rahmen einer Ausstellung ab 24. April im Kaiserhaus am Hauptplatz erfolgen (die NÖN berichtete). Dass zur Bewerbung nun eine Wiener Agentur beauftragt wurde, stört die Bürgerliste „wir badener“.

„Ausgaben in keinem Verhältnis zu erwartenden Einnahmen“

„Die Weilburg ist ein durchaus interessantes Thema. Die Ausgaben stehen aber in keinem Verhältnis zu der damit zu erzielenden Öffentlichkeitswirksamkeit und den zu erwartenden Einnahmen“, ist Stadtrat Jowi Trenner überzeugt.

In der Stadtratssitzung am Dienstag wurde die Beauftragung einer Wiener Agentur für die Pressearbeit zur Weilburg-Ausstellung zum Preis von 16.968 Euro genehmigt. „Nicht nur, dass die Stadtgemeinde über ein eigenes Pressereferat mit qualifizierter Leitung verfügt, kann auch glücklicherweise auf langjährige Badener Pressefachleute zurückgegriffen werden“, schlägt Trenner vor.

"Brauchen Agentur mit entsprechenden Kontakten"

Per Dringlichkeitsantrag wird die Bürgerliste in der Gemeidneratssitzung am Dienstag nun fordern, das Pressereferat mit der Aufgabe zu betrauen und maximal 3.000 Euro netto als Ausgaben zu genehmigen.

VP-Gemeinderat Hans Hornyik, Vorsitzender des Kulturausschusses und Organisator der Ausstellung, weist das zurück: „Wir werben die stark in Deutschlang und Luxemburg und in einschlägigen Medien, die uns neue Interessentenschichten erschließen werden. Daher brauchen wir auch eine Agentur, mit entsprechenden Kontakten und Erfahrung in diesem Bereich“, betont er.

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