Pfaffstättens Musikschüler waren ganz prima. Drei Querflötenschülerinnen von Pfaffstättens Musikschulleiterin Alexandra Schoppelt überzeugten die Jury.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 22. März 2021 (05:34)
Erste Reihe: Paula Wiesinger (1.Preis mit Auszeichnung), Anna Schmid (2. Preis), Amelie Hofmann (3. Preis), hinten von links: Tanja Kuzmany-Kenda, Alexandra Schoppelt, Bürgermeister Christoph Kainz.
Peter Artner, Peter Artner

Wer hätte sich jemals gedacht, dass ein persönliches Vorspielen vor der Jury bei prima la musica nicht möglich sein würde?

Wohl kaum jemand, doch trotz der Covid-19 Herausforderung meisterte auch die Musikschule Pfaffstätten-Alland die Teilnahme am musikalischen Wettbewerb hervorragend.

Musikschulleiterin Alexandra Schoppelt berichtet: „Für die Videoaufnahmen zur Online-Bewerbung stellte die Gemeinde den Gemeindesaal zur Verfügung. Dieses Jahr war für die Querflötenspielerinnen nur eine Solowertung möglich.“

Trotz der virtuellen Distanz versuchten die Veranstalter, die Bewerber auch in den Bewerb mit einzubeziehen, was auch gelang. So konnten sich diese via Zoom einloggen und bekamen ein eigenes Zeitfenster zugeteilt, innerhalb dessen sie das Feedback der Jury entgegennehmen konnten. „Es war beinahe so, als würden die Bewerberinnen tatsächlich vor der Jury stehen“, sagt Schoppelt. Paula Wiesinger errang den 1. Preis mit Auszeichnung, sie spielt seit fünf Jahren Querflöte und besucht die 4. Klasse Volksschule. Anna Schmid nahm den 2. Preis entgegen, sie besucht ebenfalls die Volksschule. Amelie Hofmann erreichte den dritten Preis, sie geht in die erste Klasse Gymnasium. Sie spielt seit sechs Jahren Querflöte.

Während des Bewerbs wurden die drei Musikschülerinnen von Tanja Kuzmany-Kenda am Klavier begleitet. Der Obmann der Musikschule, ÖVP-Bürgermeister Christoph Kainz, gratulierte den drei Gewinnerinnen zu ihren hervorragenden Leistungen und bedankte sich bei der Leitung, dem Lehrerteam und den Eltern für ihre Unterstützung.