Leobersdorf: Café weicht 68 Lkw-Stellplätzen

Erstellt am 16. Februar 2022 | 06:01
Lesezeit: 2 Min
Vera Imber, die Lokalbetreiberin musste Ende Jänner ihre letzten Sachen räumen und den langjährigen Betrieb mit acht Angestellten schließen.
Werbung

Es stand schon zwei Jahre fest, war also keine Überraschung – das Café muss weichen. Die Raststätte Triestingtal wird erneuert. „Leider wurde unser Vertrag nicht mehr verlängert. Das war so vereinbart – wir haben trotzdem darauf gehofft“, erzählt Vera Imber.

Die Pächterin tritt zufällig gleichzeitig mit der Schließung des Lokals ihre Pensionierung an und erklärt: „Ich habe das Café sehr gerne betrieben und hätte auch in meiner Pension noch weitergemacht. Vielleicht ergibt sich am neuen Rastplatz wieder etwas. Das ist aber noch Zukunftsmusik.“ Feststeht, die ASFINAG möchte auf Automatenbetrieb umstellen, doch werden auch Vorbereitungen für eventuelle Foodtrucks getroffen.

Vera Imber war immer sehr stolz auf die regionalen Produkte, die sie zu einem guten Preis anbieten konnte. Bezogen wurden Gebäck und Fleisch aus umliegenden, lokalen Betrieben. Die Lokalbetreiberin bedauert: „Unsere Stammgäste sind aufgrund unseres Angebotes immer sehr gerne gekommen.“

Die acht Angestellten von Pächterin Vera Imber waren informiert und orientieren sich neu. Es gab ein Abschiedsessen, bei dem die langjährige Zusammenarbeit gefeiert wurde. Die Raststätte Leobersdorf gegenüber der berichteten Raststätte Triestingtal wird ebenfalls an das Konzept der ASFINAG angepasst und um 38 Lkw-Stellplätze erweitert.

Der Start der Hauptbauarbeiten soll im April stattfinden und wird voraussichtlich bis zu einem Jahr dauern.

Werbung